Geilenkirchen - Gemeinschaftskonzert: Passende Akustik für den „Condor“ und Elton John

Gemeinschaftskonzert: Passende Akustik für den „Condor“ und Elton John

Von: mabie
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Unter der gemeinsamen Leitung von Wil Cremers fanden das Mandolinen-Orchester „Rurperle“ aus Hilfarth und die Vertreter der Musikschule Geilenkirchen in der hervorragenden Akustik der katholischen Kirche in Hünshoven bestens zusammen. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. In der außergewöhnlichen Architektur der katholischen Pfarrkirche St. Johann Baptist in Hünshoven konnten die Gäste ein alles andere als gewöhnliches Konzert genießen. Eingeladen hatten dazu der Verein Musikschule Geilenkirchen und das Mandolinen-Orchester „Rurperle“ aus Hilfarth.

Unter der Leitung von Wil Cremers fanden Musiker und Sänger der Musikschule problemlos mit den reichen Klängen der Mandolinen und Streicher zusammen. So war das beeindruckende „Conquest of Paradise“ von Vangelis ein gelungener Einstieg in ein mit atemberaubenden Höhepunkten gespickten Konzerts. Die „Bacarola“ von Offenbach wurde nicht nur durch das sensible Spiel der Mandolinen einzigartig.

Auch die perlenden Stimmen von Claudia Peltzer und Olga Kreimer trugen zu einem gelungenen Gesamtkunstwerk bei. Das bot sich auch akustisch, denn durch seine Ausformung und Deckenauskleidung bietet das Kirchenschiff in Hünshoven beste Voraussetzungen für höchste musikalische Genüsse.

Davon profitierten auch weniger klassische Stücke, die sich im Programm neben den Klassikern der Musikgeschichte fanden. So löste „Can you feel the Love tonight“ von Elton John in einer Interpretation mit Mandolinen und dem eindringlichen Gesang von Mathilde Draht Entzücken unter den Gästen aus.

Ob nun die feurige „Fiesta Mexicana“ angestimmt, ein Blick in das „Kölsch‘ Milieu“ geworfen oder der moderne Evergreen „El Condor Pasa“ intoniert wurde, stets wirkte die Mischung aus den hervorragenden Darbietungen beider musikalischer Abteilungen wie aus einem Guss und wie geschaffen für einen herrlichen musikalischen Nachmittag. Dafür gab es verdient viel Applaus und Höchstnoten auch für die Auswahl des Konzertgebäudes, was sich in mehr als erfreut gestimmten Konzertbesuchern niederschlug.

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