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Geilenkircher Bürgertreff in neuen Räumen

Von: Udo Stüßer
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Von Udo Stüßer Geilenkirchen. „Unsere klare Botschaft lautet: Wir machen weiter“, sagt Jürgen Benden, Vorsitzender des Vereins „Bürgertreff Geilenkirchen“. Und auch Nicole Abels-Schell, ebenfalls Vorsitzende der Vereinigung, stellt fest: „Wir haben ge
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Ehrenamtliche des „Bürgertreffs“ beim letzten Kickerspiel vor der zeitweisen Schließung mit Jürgen Benden (links) und Nicole Abels-Schell (2.von rechts) an der Spitze. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. „Unsere klare Botschaft lautet: Wir machen weiter“, sagt Jürgen Benden, Vorsitzender des Vereins „Bürgertreff Geilenkirchen“. Und auch Nicole Abels-Schell, ebenfalls Vorsitzende der Vereinigung, stellt fest: „Wir haben gemeinschaftlich mit der Verwaltung und dem Behindertenbeauftragten der Stadt Geilenkirchen einen guten Weg eingeschlagen.“ Doch zunächst einmal bleibt der Bürgertreff geschlossen. Wie lange, ist noch unklar.

Da die jetzige Unterkunft des Treffpunktes für alle Geilenkirchener Bürger in den ehemaligen Räumen des Friseursalons „Indira“ an der Konrad-Adenauer-Straße nicht barrierefrei ist, hat sich der Verein nach neuen Räumlichkeiten umgesehen und ist an der Alten Poststraße fündig geworden. Hier hat er nun ein Ladenlokal angemietet. In der vergangenen Woche hat eine Begehung der neuen Räumlichkeiten stattgefunden, an der neben dem Vermieter und dem Vereinsvorstand auch Mitarbeiter des Geilenkirchener Bauordnungsamtes und der Behindertenbeauftragte Heinz Pütz teilgenommen haben.

„Wir sind gemeinschaftlich zu dem Schluss gekommen, dass hier alles in Ordnung ist“, erläutert Abels-Schell. Allerdings, so gesteht der Vereinsvorstand, ist die Eingangstür nicht barrierefrei. Sie hat eine Breite von 80 Zentimetern, wobei 90 Zentimeter vorgeschrieben seien. Zweiter Kritikpunkt, so Benden, war die nicht barrierefreie Toilette. Ein unverbaubarer Bewegungsraum von 1,50 mal 1,50 Meter sei hier vorgeschrieben. Man habe vereinbart, dass die Eingangstür sofort erneuert, die barrierefreie Toilette innerhalb von sechs Monaten eingerichtet wird. „Die Mängel haben wir vorher schon erkannt“, versichert Benden. Aber: „Was wir nicht wussten, ist, dass wir einen Bauantrag stellen müssen.“ Dies bestätigt auch Alexander Jansen, Leiter des Geilenkirchener Bauordnungs- und Hochbauamtes: „Bei vielen Nutzungsänderungen muss ein Bauantrag gestellt werden. Und jede Nutzungsänderung von öffentlich zugänglichen Gebäuden muss Barrierefreiheit gewährleisten.“ Benden ist zuversichtlich, dass die Verwaltung den Antrag zügig behandelt. Auf ein Datum will er sich nicht festlegen, aber sechs bis acht Wochen Pause, in der die Tür erneuert und der Antrag bearbeitet wird, hat er nun doch einkalkuliert. Alexander Jansen versichert, den Bauantrag schnellstmöglich zu bearbeiten. Eine Eröffnung in acht Wochen hält er für realistisch.

Solange, so haben sich die Verantwortlichen des Bürgertreffs gedacht, könnten sie in ihrer derzeitigen Unterkunft ihre Arbeit fortsetzen. Allerdings wurde der auslaufende Mietvertrag nicht verlängert, so dass der Geilenkirchener Bürgertreff vorerst geschlossen bleibt. Derweil freut sich der Vorstand, dass die Miete bis zum Jahresende und der Umbau des Eingangs finanziell gesichert sind. Für die Einrichtung einer barrierefreien Toilette allerdings sucht man noch Sponsoren.

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