Frühpremiere für das Gangelter Freibad

Von: Karl-Heinz Hamacher
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Selbst zum sehr frühen Start am heutigen Freitag soll das Wasser im Freibad 24 Grad warm sein. Das versichern (v.l.) Bürgermeister Bernhard Tholen, Hansi Scheitweiler und Schwimmmeister Ger Demandt.

Gangelt. Am Freitag öffnet das Freibad Gangelt seine Tore für die Gäste - eine Frühpremiere. „An einem 17. April haben wir das Freibad noch nie aufgemacht”, sind sich Schwimmmeister Ger Demandt und Bürgermeister Bernhard Tholen einig. Und mehr: Der Eintritt am Freitag ist frei, alkoholfreie Getränke und Kaffee werden kostenlos gereicht.

Für die Kinder soll die Riesenkrake aufgepumpt werden; das Angebot ist immer wieder ein beliebter Spaß für den Nachwuchs. Das sogenannte Anschwimmen mit Ehrengästen wird es in diesem Jahr nicht geben. „Da brauchen wir eine längere Vorlaufzeit, um das zu organisieren. Ich glaube nicht, dass ich die Frühschwimmer länger als nötig auf ihren großen Spaß warten lassen sollte”, ändert der Bürgermeister in diesem Jahr das Eröffnungsritual.

Das ist allerdings auch schon im vorigen Jahr „ins Wasser gefallen”, weil kurz vor der Eröffnung ein großer Riss im Sprungbecken entdeckt wurde, der umfangreiche Reparaturen nötig machte und das geplante Datum auf den 1. Mai verschob.

Der frühe Eröffnungstermin in dieser Woche hängt unter anderem damit zusammen, dass man im vergangenen Winter in das ganze Becken eine neue Folie eingezogen hat und damit einem jahrelang schwelenden Problem zu Leibe gerückt ist. „Vier bis fünf Wochen haben wir immer gebraucht, um Löcher zu flicken, Fliesen auszutauschen und andere Reparaturarbeiten durchzuführen”, erzählt Ger Demandt.

Nun hat er vor 14 Tagen damit begonnen, das Beckenwasser - immerhin rund 2100 Kubikmeter - über die Solaranlage aufzuheizen. Am Dienstag waren es 16,8 Grad, für Donnerstag war die 18-Grad-Marke anvisiert. Über das Zuschalten der Heizung sollen sich die Gäste am Freitag in 24 Grad warmen Wasser wohlfühlen, verspricht der Bürgermeister.

Rund 180.000 Euro hat der Einbau der Folie inklusive umfangreicher Nebenarbeiten gekostet. Mit satten 5000 Euro schlugen die neuen Wippbretter für den Ein- und Dreimeter-Sprungturm zu Buche. Das Hauptgebäude wurde gestrichen, der TÜV hat turnusgemäß die große Rutsche inspiziert.

„Eine Woche haben unsere Vorarbeiten gedauert, einen Tag haben die TÜV-Leute alles geprüft”, so Ger Demandt. Während es in einem eher mäßigen Sommer 2008 rund 80.000 Gäste gab, will man diese Zahl in diesem Jahr überbieten: „Daran arbeiten wir”, sind sich Bernhard Tholen, Geer Demandt und Hansi Scheitweiler, in dessen Infocenter einige Fäden des Freibades (zum Beispiel die Clubkartenverwaltung und -ausgabe) zusammenlaufen, einig.

Ein Angebot, das im zurück liegenden Jahr schon Erfolge zeigte, wird es auch in dieser Saison geben: Bei mehr als 2000 Besuchern wird sich ein Sicherheitsdienst um Probleme rund um das Bad kümmern.
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