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Frisches Leben auf Plätzen mit einem Brot- und Backfest

Von: g.s.
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Die Anschaffung drückt noch auf die Kasse, aber das Stromsparen ist erkennbar: die moderne Festillumination in der City. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Harmonisch und ohne lange Diskussionen verlief die Mitgliederversammlung des Aktionskreis (AK) Geilenkirchen. Vorsitzende Dr. Rita Freches-Heinrichs hatte vor rund zwei Dutzend Mitgliedern im Hotel Jabusch das Wort direkt Geschäftsführer Rüdiger Strübig überlassen.

Der sorgte sich über die aktuelle Mitgliederentwicklung. „15 Austritten stehen vier Neuzugänge gegenüber“, sagte er. Der Aktionskreis sehe sich nach stetigem Aufwärtstrend erstmals nach zehn Jahren mit rückläufigen Zahlen konfrontiert. Der Versammlung wurde nicht vorenthalten, dass man in der Innenstadt einen „beängstigenden Leerstand“ beobachte.

Gründe hierin sah Rüdiger Strübig in Geschäftsauflösungen- und Verlagerungen sowie in Insolvenzen und der Unzufriedenheit mit der Vereinsarbeit. Zudem müsse sich der AK bald von einigen säumigen Beitragszahlern, die seit mehr als zwei Jahren ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkämen, trennen. Auch das führe zum weiteren Absinken der Mitgliederzahlen.

Sorge bereitete dem Geschäftsführer auch der Status Quo in der Gerbergasse beziehungsweise am Friedlandplatz: „Glücklicherweise haben hier die Sanierungsarbeiten am Pflaster begonnen, so dass dieser Bereich nun besser begehbar ist.“ Der Geschäftsführer versicherte, dass sich der Aktionskreis für eine Belebung beider Plätze einsetzen werde. So sei dort ein eigener Schlemmermarkt und sogar ein „Brot- und Backfest“ mit „kulinarischem Treff“ geplant.

Schatzmeister Arno Plum bilanzierte, dass 2011 dem AK einen Jahresüberschuss gebracht habe, obschon Veranstaltungen wie Weinfest und Nikolausmarkt Defizite verursacht hätten. Dem stünden die Autoschau und das deutsch-dänische Wochenende mit einem Plus gegenüber. Dennoch: Das in der ganzen Region bekannte Weinfest habe tausende Menschen in die Stadt gebracht und sei die erfolgreichste Veranstaltung des Aktionskreises. Von „Kultstatus“ sprach sogar Rüdiger Strübig.

Jörg Stamm sprach über die moderne LED-Weihnachtsbeleuchtung, bei deren Kostenrechnung ebenfalls Unterdeckung zu verzeichnen sei, aber: „Die einmalige Neuinstallation fällt ja in den Folgejahren weg, wir haben wegen der LED-Technik zudem eine Stromkostenersparnis von 2500 Euro im Jahr.“ Die Weihnachtsbeleuchtung wird in diesem Jahr in Richtung evangelische Kirche erweitert, hieß es. Jörg Stamm bemängelte jedoch, dass sich einige Geschäfte nicht an der Weihnachtsbeleuchtung beteiligen würden. Er appellierte an die Solidargemeinschaft, die besonders im Bereich Gerberkarree immer kleiner werde. Eine Unterbrechung der Beleuchtung solle es aber auch hier nicht geben; für die nicht bezahlten Elemente trete die Gemeinschaft ein.

In der Versammlung kam auch die Verlegung der Herbstkirmes von der Innenstadt auf den Beamtenparkplatz zur Sprache. Dieser Umzug habe bei den meisten Bürgern – wie auch bei den Schaustellern – keine Begeisterung ausgelöst. Die Kirmes mitten in der Stadt in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag sei Wunsch der Mehrheit. „Auch die Geschäftsleute mussten feststellen“, sagte Rüdiger Strübig, „dass sich die Kunden eine Kirmes in der City wünschen.“

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