Gangelt-Birgden - Freude an Kniffel und Melodien

Freude an Kniffel und Melodien

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„Mensch ärgere Dich nicht”, „Kniffel”, „Denk fix” oder „Vertellekes”standen auf dem Spielplan, der Generationen übergreifend funktionierte.

Gangelt-Birgden. Für altbekannte Weihnachtslieder war die Zeit des Besuchs noch nicht zu spät. Mit „Alle Jahre wieder” und „Ihr Kinderlein kommet” sangen sich 23 Schüler der dritten Klasse der Grundschule Birgden schnell in die Herzen der Bewohner des Seniorenzentrums von Breberen.

Die älteren Herrschaften hatten sich im festlich geschmückten Saal des erst kürzlich bezogenen Anbaus der Gangelter Pflegeeinrichtung versammelt, wo sie sichtbar erfreut die musikalisch Darbietung der Kinder genossen.

Überrascht waren Schüler und Lehrer, als einige Senioren auch bei neuzeitlicheren Weihnachtsweisen, wie zum Beispiel „In der Weihnachtsbäckerei”, mitsummten. Lag es wohl an den eingängigen Melodien? Oder an der Möglichkeit, dass viele der Bewohner diese Lieder bereits mit ihren Enkel- oder gar Urenkelkindern gesungen hatten?

Karin Heinrichs, Leiterin des Seniorenzentrums Breberen, und zudem Vorstandsmitglied des Fördervereins „Generation hilft. Seniorenzentrum Breberen ist sozial” bedankte sich bei den jungen Sängern und ihren Lehrern im Namen aller Bewohner und Mitarbeiter ganz herzlich.

Da das Ziel des Vereins die Förderung des sozialen Zusammenhalts zwischen Jung und Alt ist, lud sie die Akteure anschließend zum gemeinsamen Spiel mit den Senioren ein. In Kleingruppen wurde „Mensch ärgere Dich nicht”, „Kniffel”, „Denk fix” oder „Vertellekes” gespielt. Interessant, dass dabei nicht immer Alt gegen Jung spielte, sondern dass die Gruppen schnell - in Bezug auf das Alter - bunt gemischt waren.

„Es ist schön zu sehen, wie vorbehaltlos Kinder auf pflegebedürftige Menschen zugehen. Das ermuntert uns, den Kontakt zum Seniorenzentrum Breberen zu intensivieren,” sagte Walburga Baeumer, Lehrerin an der Birgdener Grundschule. „Sie sind immer herzlich willkommen,” gab Eva Schmitz, Pflegedienstleiterin im Haus, gerne zurück und freut sich heute schon mit den Bewohner und den Mitarbeitern vom sozialtherapeutischen Dienst auf einen nächsten Spielenachmittag.
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