Freiwillig in die Zelle? Aber nur ganz kurz!

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Gangelt-Birgden. „Hände hoch, oder ich schieße!”, wilde Verfolgungsjagd mit Blaulicht, Martinshorn und quietschenden Bremsen, Handschellenklicken und Abführen von Ganoven - so stellen sich viele Kinder den polizeilichen Alltag vor, und so wird er ihnen via Fernsehen ja auch vermittelt.

Die Realität einmal hautnah zu erleben und dabei die Hemmschwelle zwischen „Normalbürgern” und den eher gefürchteten als beliebten „Grünen” zu überwinden, war das Ziel eines 90-minütigen Besuches der 4b der Grundschule Birgden bei der Kreispolizei, der sicher so schnell nicht vergessen wird.

Dabei erfuhren die Kinder, dass es im Alltag nicht ständig so spektakulär wie im Film abläuft, stattdessen, welche vielfältigen Aufgaben auf einer Polizeiwache zu erledigen sind. Sie lernten zum Beispiel, welche Rolle ein Polizeihund spielt und wie der Erkennungsdienst arbeitet. Highlights waren die Abnahme von Fingerabdrücken, das Sitzen in einem richtigen Polizeiauto, und das Anlegen von Handschellen. „Was muss man können, wenn man Polizist werden will?” Diese und viele andere Fragen wurden von den Beamten geduldig beantwortet.

Höhepunkt und Abschluss der Tour durch die Wache war die Besichtigung der Zellen mit einer kurzen „Verwahrung” hinter der verschlossenen Stahltür. Nach der „Befreiung” waren sich alle einig: „Oh Mann, hier will ich aber nie mal richtig rein!”

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