Frauengemeinschaft in Würm: Gegen Armada von Badewannen

Von: g.s.
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Alles hört auf Captain Jack Sparrow (l.), aber auch auf Moderatorin Sanny Schlömer. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Würm. Dass Frauen zu feiern verstehen, ist hinlänglich bekannt. Bei manchen Festivitäten wollen die Damen auch unter sich sein, Männer werden eher als Störfaktor empfunden. So bei der Frauensitzung im Bürgerhaus Würm.

Ausverkauftes Haus hatte man wieder einmal der katholischen Frauengemeinschaft im Ort zu verdanken, die alljährlich eine Karnevalssitzung veranstaltet. In Anlehnung an den Film „Fluch der Karibik“ lautete das Motto „Fluch der Wurm“. Als Schlachtruf galt für die Mädels „De Wurm e roop, de Wurm e raaf – Würm Alaaf“.

Die komplette Programmgestaltung lag in den Händen der Frauengemeinschaft, Lorna Schmitz zeichnete für das Bühnenbild verantwortlich. „Jetzt geht‘s los, wir sind nicht mehr aufzuhalten“, rief Anneliese Kuhn bei der Begrüßung in das schon gut gestimmte und schunkelnde närrische Volk. Moderatorin Sanny Schlömer trat als legendärer Captain Jack Sparrow vor das weibliche Publikum. „Ich erfuhr von einem Ort, an dem es nur Weiber gibt“, schaute sie sich um. „Als uns eine Armada von Badewannen auf der Wurm entgegenkam, wussten wir, das Ziel ist nicht mehr weit“, so Sanny Schlömer. Schon bahnten sich die „Roten Piraten“ den Weg zur Bühne, um hier auf Jack Sparrow und seine Mitstreiter zu treffen.

Einmal mehr wurden die Frauen durch die Karnevalsgesellschaft „Würmer Wenk“, die mit großem Team in traditionellem Rot-Weiß anrückte und dank der Darbietungen der Solomariechen Madita und Sarah, Tanzpaar Kevin und Maike, der Kleinen Garde, Funkengarde und Prinzengarde, Las Chaotas sowie dem Bühnenspiel der „Roten Funken“ zum Gelingen der Veranstaltung beitrug. „Da haben wir doch fette Beute gemacht“, rief Sanny Schlömer und nahm gleich das Wenk-Prinzenpaar Kalli und Rita Küppers in Schlepp.

Dazu standen etliche Beiträge der Frauengemeinschaft im Fokus, und die hatten sich einiges einfallen lassen. Der Mix aus Sketch, Gesang und Tanz zog das Publikum vier Stunden lang in den Bann und kam bei den Zuschauern, wie der Beifall zeigte, sehr gut an.

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