Gangelt-Stahe - „Franz von Suppè Gala” am Rodebach

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„Franz von Suppè Gala” am Rodebach

Von: agsb
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Der Instrumentalverein Stahe-Niederbusch würdigte in der Musikpause einige verdiente aktive Mitglieder - Marliese Paulzen (2.v. re.) und Ivonne Schulte (Mitte).

Gangelt-Stahe. Normalerweise füllen der Instrumentalverein Stahe-Niederbusch und der Musikverein St. Martinus Schalbruch mit ihren eigenen Konzerten die Musikhallen, nun spielten sich beide Musikvereine gemeinsam zum Konzert auf.

Tatort war hier die Festhalle Göbbels. Waren vielleicht einige Musikfreunde zunächst skeptisch, wurden diese gleich mit dem ersten Musikstück belehrt. Dirigent Jan Vleugels kennt beide Musikvereine, hatte im Vorfeld zusammen mit den Musiker/innen ausgezeichnete Arbeit geleistet und auf diese Konzert hingearbeitet. Mit dem Admiral Stosch Marsch und Free World Fantasy stimmten rund 60 Musiker/innen auf das Konzert ein.

Welche Qualität die beiden Vereine haben, bewiesen sie in einer „Franz von Suppè Gala” mit Themen aus den Werken „Dichter und Bauer” und „Leichte Kavallerie”. Die Musikvereine verzauberten dann die Zuhörer ins Reich der Filmmusik. Die Musiker und die Solisten Frank Deckers und Ruth von Tongelen entführten die Musikfreunde nach Südamerika. Ennio Morricone schrieb die Filmmusik zum Klassiker „Mission” auf dem Jahre 1986. Der Film ist beindruckend, noch beeindruckender war die Wiedergabe der Filmmusik „Gabriels Oboe” durch die beiden Musikvereine - das Schicksal der Indigenas war hautnah spürbar.

Die musikalische Reise führte dann zum Broadway nach Ney York. Eine Auswahl herrlicher Evergreens verzauberte das Publikum mehr und mehr. Ob Jazz, Teile der Pariser oder Londoner Oper, Operette aus Wien oder Anregungen aus den Wild-West-Shows fanden sich im „Musical Time” wieder - spätestens hier demonstrierten die Vereine ihre musikalische Stärke.

Es war zeitweise großes Showbussiness auf der Bühne. Und die Musiker holten die große „Benny Hill”-Show an den Rodebach. Als Solistin ließ Laura Schümmer auf ihrem Tenorsaxophon viele Themenmelodien der Serie wieder aufleben. Dass Musik mit dem Hämmerchen gespielt werden kann, bewiesen Paul Gerrist und Peter Köhnen. Beide ließen bei der Amboss-Polka das Hämmerchen schwingen.

Zum Abschluss des Konzerts kamen die Fans des britischen Popsängers Cliff Richard voll auf ihre Kosten. Er spielte zuächst in der Band „The Shadows” und brachte schon mit 19 sein erstes Album heraus. Über fünf Jahrzehnte hinweg lieferte er etliche Top-Hits wie „Living Doll”. Die Musikvereine Stahe-Niederbusch und Schalbruch spielten unter anderem den deutschen Nummer-eins-Hit „Rote Lippen soll man küssen”. Das Publikum war begeistert, es gab minutenlangen Applaus.

Im zweiten Teil des Konzertes spielte der Instrumentalverein Tüddern auf und erhielt verdienten Applaus.

In der Pause erhielt Ivonne Schulte für 20 Jahre aktives Spielen im Verein die Ehrennadel in Altsilber. Für 40 Jahre aktives Spielen bekam Marliese Paulzen die Landesurkunde mit goldener Ehrennadel.
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