Flugsicherheit: Fällarbeiten in der Teverener Heide gehen weiter

Von: st
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Die Fällarbeiten im Naturschutzgebiet Teverener Heide gehen weiter. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen-Teveren. Die Fällarbeiten im Naturschutzgebiet Teverener Heide gehen weiter: Am Dienstag traf sich Markus Mönter, Technischer Beigeordneter der Stadt Geilenkirchen, mit Vertretern des Nato-Flugplatzes und des Bundesforstes am Heidestadion.

Dort wurde Mönter darüber informiert, dass die Arbeiten noch nicht abgeschlossen seien und auf einer weiteren Fläche von etwa 300 Quadratmetern Laubbäume gefällt werden.

Die vom Bundesforst beauftragte niederländische Firma habe bis Ende Februar Zeit, die Bäume zu beseitigen, erklärte Mönter nach dem Ortstermin. Anschließend werde die Fläche geräumt und am Rande des Ascheplatzes werde eine Hainbuchenhecke gepflanzt. Die gefällten Bäume, so der Technische Beigeordnete, würde man in den nächsten Jahren wieder nachwachsen lassen. Wie berichtet, hatte der Awacs-Verband gefordert, einige Bäume zu kappen, die die Flugsicherheit gefährden.

Doch der Bundesforst hatte nicht die Kappung einzelner Bäume auf unter sieben Metern in Auftrag gegeben, sondern das Fällen sämtlicher Bäume zwischen Rasenplatz und Ascheplatz. „Mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln kommt man nicht an einzelne Bäume ran. Und der Bundesforst achtet darauf, dass die Maßnahme nicht zu teuer wird“, erklärte Mönter. Das heißt: Ein Waldstück zu fällen ist günstiger als einzelne Bäume zu kürzen.

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