Geilenkirchen - Fliegerhorst: Jetzt wird weiter verhandelt

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Fliegerhorst: Jetzt wird weiter verhandelt

Von: Udo Stüßer
Letzte Aktualisierung:
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Die Pläne für die Neugestaltung der Siedlung, die in den 50er Jahren den hier stationierten Unteroffizieren und Offizieren mit ihren Familien als Unterkunft diente, werden in diesem Jahr vom Land nicht gefördert. Foto: Jan Mönch

Geilenkirchen. Die Geduld der in der Teverener Fliegerhorstsiedlung lebenden Menschen wird weiterhin auf eine harte Probe gestellt: Die Pläne für die Neugestaltung der Siedlung, die in den 50er Jahren den hier stationierten Unteroffizieren und Offizieren mit ihren Familien als Unterkunft diente, werden in diesem Jahr vom Land nicht gefördert.

Wie Bürgermeister Georg Schmitz im Haupt- und Finanzausschuss erklärte, wurde laut einer Mitteilung der Bezirksregierung das „Integrierte Handlungskonzept“ nicht in das Städtebauförderungsprogramm 2017 aufgenommen. Es bestehe jedoch die Möglichkeit, noch in diesem Jahr einen erneuten Antrag zu stellen.

Mit einem Millionenaufwand soll diese Siedlung saniert werden. Ob allerdings, wie im vergangenen Sommer noch geplant, im Jahr 2018 die Bagger anrollen, steht noch in den Sternen. Hintergrund ist, dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zwischenzeitlich von dem von der Aachener Planungsgrupe MWM erarbeiteten städtebaulichen Entwicklungskonzept abgerückt ist.

Warum sollte das Land dann den Umbau einer Siedlung fördern, wenn noch nicht einmal die Eigentümerin hinter dem Konzept steht? Geilenkircheens Technischer Beigeordneter Markus Mönter ist dennoch zuversichtlich: Beide Seiten, Stadt Geilenkirchen und Bima, sitzen wieder am Verhandlungstisch.

Eigentlich war vorgesehen, dass von den 294 Häusern 31 Häuser im nördlichen Teil der Siedlung abgerissen werden, wodurch man auch Sanierungskosten für Straßen gespart hätte. Aus Teilen der großzügigen Grünflächen sollten Baugrundstücke entstehen, auf denen etwa 30 Häuser errichtet werden können.

So habe die Bima nicht nur alte Häuser, sondern auch Grundstücke für Bauwillige im Angebot, hatte Mönter im vergangenen Jahr noch für diese Lösung geworben. „Das Land hat es ebenso gesehen. Man will einen Umbau und keine Erweiterung der Siedlung nur durch Neubauten“, erklärt Mönter.

Von dieser Planung, so bedauert Mönter, sei die Bima abgewichen. Die Häuser im nördlichen Teil, direkt am Flugplatz gelegen, seien nach Auffassung der Bima in einem verhältnismäßig guten Zustand und könnten noch vermarktet werden.

Die Bima sei bereit, dafür an anderer Stelle Häuser abzureißen. Nun müsse man sehen, was ins städtebauliche Konzept passt. Mönter hofft, dass sich die Stadt bis Sommer mit der Bima geeinigt hat und dass das Konzept dann fortgeschrieben wird und man Ende des Jahres einen neuen Förderantrag stellen kann. Sei man sich einig, könne man mit Maßnahmen, die nicht gefördert werden, beginnen. Dies seien Kanalarbeiten und Erneuerung der Straßenoberfläche. Im Jahre 2019 könnte es dann richtig losgehen.

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