Fläschchen Wein darf aus dem Paket „herausschauen”

Von: mabie
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Petra Meyer (l.) und Roswitha Bischhaus-Trotnow, vom Vorstand der Tafel Ubach-Palenberg, freuen sich schon jetzt auf möglichst große Resonanz auf die Aktion „Weihnachtskiste”. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Der vorweihnachtliche Stress steht ihnen schon ins Gesicht geschrieben. Doch das nehmen Roswitha Bischhaus-Trotnow und Petra Meyer gern in Kauf. Die beiden sind schon seit Beginn Motor und Kopf der Tafel in Übach-Palenberg. Natürlich nehmen auch sie gerne an der Aktion „Weihnachtskiste” teil, die in Zusammenarbeit mit unserer Zeitung und dem WDR Menschen helfen will.

„Denn das Wohl unserer Klienten steht im Vordergrund”, sagt Petra Meyer. „Die Gesichter, das Dankbare und das Fröhliche, besonders von den Kindern, ist für uns der größte Lohn”, ergänzt Roswitha Bischhaus-Trotnow, „da lohnt sich jede Anstrengung.”

Bereits zum vierten Mal sind die beiden und ihr engagiertes Team von freiwilligen Helfern bei der vorweihnachtlichen Geschenkaktion dabei. Und natürlich hoffen sie wieder auf eine ähnlich gute Resonanz wie schon im vorigen Jahr. Da waren es zur Mittagszeit schon so viele Pakete wie sonst erst gegen Abend.

Abgegeben werden die Pakete - wie auch an der Standorten Geilenkirchen und Gangelt - am Donnerstag, 17. Dezember, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr. In Übach-Palenberg ist zentraler Platz in der alten Lohnhalle des Carolus-Magnus-Centrums (CMC), Carlstraße.

Auf eine sehr negative Erfahrung aus dem Vorjahr würden die Helferinnen gerne verzichten: „Da hat jemand allen Ernstes seinen Vorratskeller ausgemistet, das Ganze mit einer ollen Winterjacke garniert - und ist wortlos verschwunden”, erinnert sich Roswitha Bischhaus-Trotnow. Kopfschütteln bei allen Helfern; viel zu machen war mit den längst datumsverfallenen Waren nicht mehr.

„Sinnvoll sind vor allem haltbar verpackte Lebensmittel”, erläutert Petra Meyer den idealen Inhalt. Gebäck, Suppen, Säfte, Gemüsekonserven, gut eingeschweißte Fleischprodukte, auch mal eine Flasche Wein oder Sekt, die ihren schlanken Hals durch die oben offenen Päckchen recken dürfen; denn einen Deckel brauchen die Pakete nicht. Wichtig ist nur, dass der Inhalt auch ungekühlt haltbar bleibt.

Nichts hat man gegen persönlichere Dinge wie Familienkochrezepte, neue Stofftiere oder Spiele. Mit Tannenzweigen oder Strohsternen lässt sich das Paket, wer möchte, dekorieren. Körbe sind wegen der Lagerungsmöglichkeiten nicht gefragt.

„Mitmachen können alle: Personen, Vereine, Schulklassen, Firmen, Kindergärten oder spendierfreudige Clubs. Bei uns ist jeder herzlich willkommen”, schließt Roswitha Bischhaus-Trotnow. In der Lohnhalle ist auch die Ausgabe der Pakete am Freitag, 18. Dezember, 10 bis 18 Uhr.

Und welcher an der Tafel Interessierte sehen möchte, was die beiden Damen antreibt, ihren ehrenamtlichen Einsatz so konsequent zu verfolgen, kann dabei gerne zuschauen.
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