Geilenkirchen - Firmen üben sich in Zurückhaltung

Firmen üben sich in Zurückhaltung

Von: Anja Klingbeil
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Die Veranstalter hoffen auf viele Besucher: Wilfried Kleinen (v.l.), Robert Jansen, Barbara Slupik und Franz-Michael Jansen. Foto: Anja Klingbeil

Geilenkirchen. Ab an die Uni oder doch lieber erstmal eine Ausbildungsstelle suchen? Keine einfache Entscheidung, die es nach Beendigung der Schullaufbahn - sei es nun mit Abitur, Real- oder Hauptschulabschluss - für junge Erwachsene zu treffen gilt.

Ist es doch eine Entscheidung, die oftmals den späteren Lebensweg festlegt. Bei diesem entscheidenden Abschnitt der Lebensplanung soll die Studien- und Informationsbörse eine Plattform bieten, auf der sich junge Menschen viele Tipps und jede Menge Berufe einmal genauer ansehen können.

„Be Future!” lautet das Motto dieser kleinen Messe, die mittlerweile zum vierten Mal stattfindet. „Sei Zukunft” also. Doch wie sieht die Zukunft aus? Welche Chancen gibt es? Und wie kann ich sie richtig nutzen? Welches Profil muss ich für den Beruf mitbringen? Auf all diese Fragen soll die Berufsinformationsbörse Antworten geben.

Ins Leben gerufen hat sie der CDU-Stadtverband Geilenkirchen. „Eine solche Börse fehlte in der Schulstadt Geilenkirchen noch. Wir wollen versuchen, den Jugendlichen Perspektiven für Beruf und Ausbildung aufzuzeigen”, sagt Franz-Michael Jansen, CDU-Stadtverbandsvorsitzender.

Da die Stadthalle als Veranstaltungsort nicht mehr zur Verfügung steht, wandert die Studien- und Berufsinformationsbörse in die Aula des Gymnasiums St. Ursula. Rektor Matthias Küsters hat zudem gleich die Schirmherrschaft übernommen. 13 Firmen und Institutionen haben bisher ihre Teilnahme zugesagt.

Relativ wenig, hat doch der Stadtverband insgesamt 45 Unternehmen angeschrieben und sie eingeladen. „Die Firmen üben sich allerdings in Zurückhaltung in dieser wirtschaftlich angespannten Situationen wissen viele Firmen eben nicht, ob sie überhaupt noch ausbilden können”, erklärt Organisator Wilfried Kleinen.

Dennoch bietet die Börse ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Das Berufskolleg für Ernährung, Sozialwesen und Technik stellt sich eben so vor wie die Handwerkskammer Aachen. Mit dabei Kreissparkasse und Raiffeisenbank sowie die Wehrdienstberatung des Kreiswehrersatzamtes Jülich.
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