Feuer im Mehrfamilienhaus: Wohnung brennt aus

Von: g.s.
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Flammen aus dem Fenster: Einsatzkräfte des Löschzuges Übach und der Löschgruppe Boscheln im Einsatz an der Roermonder Straße. Foto: Georg Schmitz
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Flammen aus dem Fenster: Einsatzkräfte des Löschzuges Übach und der Löschgruppe Boscheln im Einsatz an der Roermonder Straße. Foto: Georg Schmitz
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Flammen aus dem Fenster: Einsatzkräfte des Löschzuges Übach und der Löschgruppe Boscheln im Einsatz an der Roermonder Straße. Foto: Georg Schmitz

Übach-Palenberg. Die Anzahl der größeren Brände in Übach-Palenberg steigt kontinuierlich im laufenden Jahr. Es vergeht kaum eine Woche, in der die Brandbekämpfer nicht ausrücken müssen. Auch in der Nacht zum Dienstag rief ein Wohnungsbrand die Wehrleute des Löschzuges Übach und der Löschgruppe Boscheln wieder auf den Plan.

Etwa zehn Minuten nach Mitternacht hatten Anwohner des Mehrfamilienhauses  Roermonder Straße 160 Flammen bemerkt, die aus einer Wohnung in der dritten Etage loderten. Dort war aus bisher noch unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohner des 14 Wohneinheiten umfassenden ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Firma „Weber Kies“ konnten sich bis auf einen 42-jährigen Mann alle unverletzt ins Freie retten.

Weil der Verdacht bestand, dass der Bewohner der Nachbarwohnung Rauchgas eingeatmet haben könnte, wurde er vorsorglich ins Geilenkirchener Krankenhaus gebracht. Nach ambulanter Behandlung konnte er aber wieder entlassen werden.

Der 18-jährige Mieter der von dem Feuer betroffenen Wohnung war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zu Hause. Als die ersten Feuerwehrkräfte eintrafen, loderten bereits die Flammen auf der hinteren Seite des Gebäudes aus zwei Fenstern. Die Hitzeeinwirkung war zu diesem Zeitpunkt bereits so stark, dass sich der Putz von der Decke löste.

Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz gegen die Flammen vor und brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Vorsorglich hatte die Einsatzleitung auch die Löschgruppe Frelenberg alarmieren lassen, die in Bereitstellung ging.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war das Feuer im Wohnzimmer ausgebrochen. Ein Übergreifen auf andere Teile des Hauses konnte die Feuerwehr verhindern. Die Wohnung allerdings, die seit einiger Zeit ohne Stromversorgung stand, brannte komplett aus.

Nach zwei Stunden rückten auch die letzten der 25 Feuerwehrleute wieder ab. Die Wohnung wurde durch die Polizei versiegelt. Zur Klärung der Brandursache nahmen am Morgen Beamte der Heinsberger Kriminalpolizei die Ermittlungen auf.

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