Gangelt-Breberen - Festtage in Breberen: 400 Jahre St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft

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Festtage in Breberen: 400 Jahre St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft

Von: agsb
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Schießmeister Manfred Craenen (l.) mit Vorstandskollegen sowie Präses Rolf Hannig (r.) würdigten die Vereinsmeister der Vereinigten Schützenbruderschaft Breberen-Brüxgen. Foto: agsb

Gangelt-Breberen. Präsident Peter Killen von der Vereinigten Schützenbruderschaft Breberen-Brüxgen begrüßte im Schützenheim über 70 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. Schriftführerin Dagmar Hermanns blickte im Tätigkeitsbericht auf viele Veranstaltungen im Terminkalender, wobei die Kirmesveranstaltungen in der Festhalle jeweils Highlights waren.

Präsident Peter Killen bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement, besonders für die Friedhofspflege und für den Heckenschnitt im Frühjahr und Herbst. „Hier leisten die Schützen einen wichtigen Dienst für den gesamten Ort“, so Peter Killen.

2014 wird für Breberen ein besonderes Jahr. Die Schützen blicken auf 400 Jahre Schützenwesen der St.-Sebastianus-Bruderschaft zurück. Das Gründungsdatum ist auf den 19. Mai 1614 datiert. In Breberen-Brüxgen gab es neben der St.-Sebastianus-Bruderschaft mit St. Maternus (1700) und St. Georgius (1867) drei Schützengesellschaften.

Die ältere Generation kann sich noch an die jeweiligen Kirmesveranstaltungen erinnern – ein Übertreten der Ortsgrenze beim jeweiligen Festzug ließ die Gemüter hochkochen. 1964 schlossen sich die St.-Sebastianus-Schützen und St. Georgius zusammen. Seit 1972 ist die Schützengemeinde Breberen vereint und eine starke Einheit im Dekanatsverband Gangelt-Selfkant. Dekanatsehrenbundesmeister Heinrich Aretz war hier Anfang der 70er Jahre federführend und konnte letztendlich auch die härtesten Widersacher für den Zusammenschluss mit St. Maternus Brüxgen überzeugen.

Ganz Breberen blickt gespannt auf den Vogelschuss am 4. Mai, viele im Ort träumen von einem Jubiläumsfest mit Kaiserwürden. Claudio Casti hat zwei Mal in Folge die Königswürde errungen, vielleicht hat der König die Kaiserkrone im Blick. Da in 2013 die Kirmesveranstaltungen mit viel Musik bestens in der Dorfbevölkerung angenommen wurden, hat der Vorstand für 2014 gleich nachgelegt.

So konnten für 2014 die Unterhaltungsbands „Alive“ und „Sang & Klanglos“ für die „Summerparty“ am Samstagabend, 28. Juni, verpflichtet werden. Das 400-jährige Bestehen der St.-Sebastianus-Bruderschaft schwebt generell über Breberen, dieses Jubelfest wird in Verbindung mit der Herbstkirmes gefeiert. Hier erwartet Breberen ein kleines Dekanatsschützenfest, denn viele befreundete Bruderschaften werden nicht nur zum Festzug erwartet.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen hatte Ortsvorsteher Günter Claßen ein leichtes Amt. Helmut Koof wurde zum stellvertretenden Präsident gewählt, Marita Franzen ist stellvertretende Geschäftsführerin. Schützenmeister bleibt Heinz-Josef Ohlenforst. Als Beisitzer wurden Marita Craenen, Norbert Krükel, Claudio Casti gewählt.

Der Schießsport hat bei den Vereinigten Bruderschaften einen besonderen Stellenwert und ist auch ein Highlight im Jahreskalender des Ortes.

Das Ortsturnier lockte stets über 30 Mannschaften. Die Schießsportmannschafte sind eine starke Einheit im Dekanatsverband Gangelt-Selfkant, bei den Rundenwettkämpfen ist Breberen stets vorne mit dabei. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Lotte Allertz (Luftgewehr Schützenklasse), Michelle Jäger (LG Jugendklasse), Andreas Vogt (LG Schützenklasse), Günter Vogt (LG Altersklasse Freihand), Norbert Krükel (LG Altersklasse Auflage), Jereon Houben (LG Sonderklasse), Michelle Jäger (Klein-Kaliber Jugend), Brigitte Brock (KK Damen), Rolf Brock (KK Herren), Andreas Vogt (KK Auflage) ausgezeichnet. Schülerprinzessin 2014 wurde Lotte Allertz, Scheibenprinz Bernd Schmitz.

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