Ferientour in das Mittelalter unterm Schild

Von: g.s.
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Mit einem kräftigen Handschlag begrüßte Ritter Eberhard von Brakelen das edle Fräulein Hannah im Feriencamp der Linderner St.-Johannes-Pfarre. Ein spannender Besuch der „Schildwächter zu Gangelt“ im Feriencamp der Linderner Kinder. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Lindern. Der Jugendzeltplatz Ruraue des Kreises Heinsberg in Brachelen eignet sich bestens für kurzfristige Jugendfreizeiten. Das wissen auch die Verantwortlichen der Pfarre St. Johannes Lindern, die zum zweiten Mal ihre Ferienspiele auf das weitläufige Areal verlegten.

Eine Woche lang konnten 35 Jungen und Mädchen des Kinder- und Jugendtreffs der Gemeinde ihren Alltag vergessen und sich mit Alterskameraden auf dem Zeltplatz vergnügen. Die Freizeitwoche war bewusst in die Herbstferien gelegt worden, um den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit eines abwechslungsreichen Ausgleichs zu bieten.

Stiftung unterstützt

Unter der Leitung von Jana Wacker gestalteten die Betreuerinnen Jutta Brüggemann, Margit Krings und Veronika Rotärmel den Ferienspaß gemäß dem vorgegebenen Thema „Mittelalter“. Die Ferienspiele fanden in der Stiftung „Jetzt für Morgen“ des Bistums Aachen eine willkommene Unterstützung.

Im Vorfeld hatten die Pädagoginnen zum Mittelalter passende Kostüme für die Kinder genäht. Darin machte es den Kindern richtig Freude, einfach auf dem Gelände herumzutollen oder sich an den Spielen zu beteiligen.

In schwerer Montur

Esskastanien sammeln und Basteln stand auch auf dem Programm, und an einem Tag wurden auch die Steckenpferde, Äxte und Wappenschilder von den Kindern selber entworfen und gefertigt. Die Teilnehmer warteten schon gespannt auf die Ritterschaft „Schildwächter zu Gangelt“, die sich angesagt hatte. Gespannt schauten die Jungs und Mädels den Ritterkämpfen und Entwaffnungstaktiken der fünf Rittersleute zu. „Das gefällt mir gut“, sagt Damien, der am liebsten selbst zum „Schwert“ gegriffen hätte. Tatsächlich durften Damien und auch die anderen Kinder die Schwerter einmal in die Hand nehmen.

Eine der gefährlichsten Waffen war der „Rabenschnabel“, dessen Spitze sich sogar durch eine Ritterrüstung bohren kann. „Meine Rüstung ist über zwölf Kilogramm schwer“, ließ Ritter Eberhard von Brakelen, alias Christoph Wachtel, wissen. Die zeitgemäß gewandete Hannah, zum ersten Mal bei den Ferienspielen dabei, wurde von Ritter von Brakelen sogar – wie unter Edelleuten – per Handschlag begrüßt. Eine „coole Aktion“, empfand das „edle Fräulein von Lindern“, das im nächsten Jahr gerne wieder teilnehmen würde.

Und aufgrund dieser großen Begeisterung bei den jungen Menschen will sich die Pfarre Lindern bemühen, dass sie auch im kommenden Jahr wieder zu Ferienspielen einladen wird.

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