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Feines aus dem legendären Hof Crampen

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
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Heimatautor Jürgen Klosa (4.v.l.) hat zum 600-jährigen Bestehen der Ubacher St. Sebastianus-Schützenbruderschaft eine außergewöhnliche Festschrift aufgelegt, die von Brudermeister Toni Crampen (2.v.r.), Schirmherr und Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (4.v.r.) sowie dem Festausschuss-Vorsitzenden Paul Schmitz-Kröll (l.) vorgestellt wurde. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Normalerweise ist das mit Festschriften so eine Sache. Werbung, Reklame und Anzeigen stellen wohl den Hauptteil der meisten Broschüren dieser Art. Zum 600-jährigen Bestehen der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Übach haben sich die Schützen daher etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Der älteste Verein der Stadt holte sich mit dem bekannten Übach-Palenberger Autor und Archivar der Heimat, Jürgen Klosa, einen echten Experten ins Boot. Und Jürgen Klosa kleckerte nicht, er klotzte. „Insgesamt wurden 475 Bilder, beziehungsweise Abbildungen verarbeitet”, sagt der Autor. Bei einem Verkaufspreis von fünf Euro pro 164-seitiger Broschüre, seien dies umgerechnet nur gut ein Cent pro Bild, rechnet Jürgen Klosa verschmitzt vor.

Dazu hat er die sonst üblichen Regularien solcher Festschriften außen vor gelassen und alles auf den Prüfstand gestellt. So wurde statt der üblichen Vorworte ein neues Genre, das „Vorwortgespräch”, eingesetzt. „Es ist etwas ganz Neues und ein sehr lebendiger und schöner Auftakt in dieser Festschrift”, weiß der Autor. Auch die Beiträge an sich gereichten sicherlich schon einem Heimatbuch zur Ehre.

Ein Rundgang durch Alt-Übach, der legendäre „Schützenhof Crampen” und seine Geschichte, die Historie der „Super-Oldie-Night”, die bewegte Historie der Pfarrkirche St. Dionysius oder die Vereinsstruktur und die Geschichte der Übacher Schützen gehören natürlich dazu.

Auch der Schirmherr, Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, kommt zu Wort. „Die Übacher Schützen fingen hunderte Jahre früher als Ordnungshüter und Verteidiger ihrer unmittelbaren Heimat an. Das hat eine ganz andere Qualität als Repräsentationen, Schützenfeste und Geselligkeit”, stellt Wolfgang Jungnitsch heraus.

Sein Amtsvorgänger und Vorsitzender des Festausschusses, Paul Schmitz-Kröll, schlägt in die gleiche Kerbe. „Ich bin sicher, dass es auch Schützen gegeben hat, die in Ausübung ihrer Pflicht das Leben verloren haben”, sagt er.

Zudem darf auch ein Beitrag von Brudermeister Toni Crampen nicht fehlen. „Als ich den Vorsitz der Bruderschaft vor 28 Jahren übernommen habe, hätte ich im Traum nicht daran gedacht, dass ich die Ehre haben könnte, die Bruderschaft bei einem solchen Jubiläum zu repräsentieren”, freut er sich.
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