Geilenkirchen - Feierliche Übergabe: Stadtwappen vor Geilenkirchener Rathaus fertig

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Feierliche Übergabe: Stadtwappen vor Geilenkirchener Rathaus fertig

Von: red
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Nach der Enthüllung (Bild) des von der Straßenbauer-Oberstufe gefertigten Wappen-Mosaiks vor dem Geilenkirchener Rathaus zeigten sich auch die Zuschauer von dem Werk begeistert. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Mit einem Bierfass in der Hand kam Bürgermeister Thomas Fiedler um die Ecke und zog so die Blicke auf sich. Zudem trug er ein blaues T-Shirt, das mit dem Aufdruck „Der Stoff aus dem die Helden sind”, auf das deutsche Handwerk hinwies.

Um Handwerker drehte sich das Treffen vor dem Geilenkirchener Rathaus ohnehin, denn es galt, das in den zurück liegenden Tagen von Auszubildenden installierte Stadtwappen feierlich zu übergeben. Mit Unterstützung der Innungsfachbetriebe, des BGZ Simmerath, des Berufskollegs EST Geilenkirchen und des Bauhofes der Stadt Geilenkirchen pflasterten Marc Bardenheuer, Andreas Becker, Tim Baumann, André Klohe, Georg Liska, Philipp Poschen, Patrick Teubner und Pascal Znidarec das anspruchsvolle Wappen als Mosaik vor dem Bürgerbüro.

Das Fässchen Bier war hochverdient! Das 3,50 mal 2,50 Meter große Werk zeigt den Jülicher Löwen mit seinen zwei Schwänzen und den auf einem Ast sitzenden Vogel. „Das ist ein Sittich, den ein Kreuzfahrer im 13. Jahrhundert mitgebracht hat”, ging Fiedler auf die Geschichte des Vogels ein. Aus Anlass des „Tag des Handwerks” war die Idee gereift, in der Stadt, in der die Kreishandwerkerschaft ihren Sitz hat, etwas Außergewöhnliches zu installieren. „Ohne Dr. Michael Vondenhoff wäre das nie zustande gekommen”, lobte Lehrlingswart Arnold Nießen dessen Engagement. Vondenhoff wiederum verwiest auf den Leiter des Berufskollegs EST, Rolf-Dieter Crott, der Ideengeber für das Projekt gewesen sei.

Der Obermeister der Straßenbauer-Innung Rurtal, Dipl. Ing. Dietmar Frenken, erläuterte den Anlass näher: „Das war eigentlich eine Schnapsidee, die aus der Versammlung heraus entstanden ist”. Man habe dort überlegt, womit sich die Innung zum Tag des Handwerks am 15. September präsentieren könne. Rolf-Dieter Crott hätte den entscheidenden Vorschlag gemacht. Am „Tag des Handwerks” hatten sich die Menschen um das mit einer Folie abgedeckte Kunstwerk der Straßenbauer-Oberstufe versammelt und harrten der Enthüllung.

Als das Geilenkirchener Wappen sichtbar wurde, ging ein Raunen durch die Zuschauermenge. Der Applaus war den Azubis sicher, auch der Kreisdirektor und designierte Geschäftsführer der Handwerkskammer, Peter Deckers, die Ausbilder und Lehrer sowie die anderen Gäste zeigten sich begeistert. Bürgermeister Thomas Fiedler hatte zusammen mit Peter Deckers sowie dem Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Dr. Michael Vondenhoff, und Obermeister Dietmar Frenken die Ehre, den Schlussstein einzusetzen. Der Ratsvorsitzende fühlte sich in seiner Aussage bestätigt: Das Wappen war ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte. „Das ist auch eine Gelegenheit, die Verbundenheit der Stadt Geilenkirchen zum Handwerk zu demonstrieren”, so Thomas Fiedler.

Dietmar Frenken, Obermeister der Straßenbauer-Innung-Rurtal, war mit dem Mosaik seiner Straßenbauer-Azubis sichtlich zufrieden. „Mit dieser filigranen Arbeit zeigen die sonst als ,robust bekannten Straßenbauer, wie vielseitig ihr Beruf ist”, so Frenken. „Hier haben wir Kunst geschaffen, die mit Füßen getreten werden wird”, sagte Lehrlingswart Arnold Nießen augenzwinkernd.

„Die Arbeit hat mir viel Spaß gemacht, ich habe von Herrn Nießen viel gelernt”, schaute Azubi Georg Liska auf die interessante Arbeit zurück. „Das würden wir jederzeit wieder machen”, ergänzte sein Schulkollege Andreas Becker.

Dazu soll im kommenden Jahr die Nachfolgeklasse Gelegenheit haben. Wie der Obermeister durchblicken ließ, könnte die Straßenbauer-Oberstufe ein Wappen für Gangelt fertigen.
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