Geilenkirchen-Süggerath - FC Germania Süggerath feiert 100. Geburtstag

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FC Germania Süggerath feiert 100. Geburtstag

Von: Georg Schmitz
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Vereinsvorsitzender Berthold Reinartz (r.) ehrte beim Festabend aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums des FC Germania Süggerath zahlreiche Mitglieder für 50- und 60 Jahre Treue zum Fußballclub. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Süggerath. Die Spielvereinigung Süggerath-Tripsrath 09/18 kann stolz auf ihren Stammverein sein. Denn der FC Germania Süggerath feierte mit Freunden, Gönnern und Fußballlegende Reiner Calmund im bis auf den letzten Platz besetzten Festzelt sein 100-jähriges Jubiläum.

Vorsitzender Berthold Reinartz berichtete von einjährigen Vorbereitungen für das Fest, in deren Verlauf ihn bekannte Lieder von Xavier Naidoo begleitet hätten.

„Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer”, gehörte zu den Songs. „Und der Weg zu diesem Fest am heutigen Abend war auch kein leichter”, sagte Berthold Reinartz. Von der Ideenfindung über die Planung im engsten Vorstandskreis habe sich der Kreis, der sich mit einbrachte kontinuierlich erweitert.

„Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen”, diese Zeile beschreibe die Entwicklung treffend. Dies sei zudem eine Aussage, die für dörfliche Vereinsarbeit immer wichtiger werden dürfte. In einem weiteren Lied singt Xavier Naidoo mit den Söhnen Mannheims: „Wir müssen etwas bewegen, sonst bewegt sich nichts.”

Dies sei sicherlich auch das Motto für die Vereinsarbeit in den zurückliegenden Jahrzehnten gewesen, und nur so seien 100 Jahre Fußball in der Gemeinschaft zusammengekommen. Schirmherr und Moderator Olaf Lang beließ es bei einer kurzen Begrüßungsansprache und zeigte sich überzeugt, dass sich auch weiterhin Menschen für den Verein engagieren werden.

Geilenkirchens Bürgermeister Andreas Borghorst überbrachte die besten Glückwünsche zum runden Jubiläum. „Teamgeist, Kampfeswille, Fair-Play und das Einhalten von Regeln lernt und pflegt man nirgendwo so intensiv wie beim Sport”, sagte Borghorst. Das unbedingte gegenseitige Vertrauen, das Eingebundensein in ein funktionierendes Teamwork und die gemeinsame Erfahrung des Sieges oder der Niederlage prägten das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mannschaft, der Vereinsmitglieder und der Fans und Angehörigen wie kaum sonst etwas.

Die über Jahrzehnte hinaus mit Leidenschaft und viel Engagement betriebene Jugendarbeit der Spielervereinigung verdiene besondere Anerkennung. Kreisvorsitzender Eduard Meinzer gratulierte der Germania zu ihrem 100-Jährigen. Es sei sicherlich nicht alltäglich, dass in Süggerath jemand 100 Jahre alt werde. „Und wer dann, wie der FC Germania 09 Süggerath, selbst noch so gut drauf ist, dem wird beste Gesundheit nachgesagt”, sagte Meinzer.

Mit dem vor zehn Jahren erfolgten Zusammenschluss zur Spielvereinigung mit Concordia Tripsrath hätten die Germanen richtungsweisend den Grundstein für die Sicherung des Fortbestandes gelegt, lobte der Kreisvorsitzende die damalige Entscheidung. Im Laufe des Abends ehrte Vorsitzender Berthold Reinartz folgende Männer für 60-jährige Vereinsmitgliedschaft: Lorenz Vogt, Heinz Holz, Arnold Werths und Hubert Speuser.

Lorenz Vogt war viele Jahre lang 1. Vorsitzender des FC Germania Süggerath. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Heinz-Leo Bonn, Gerd Heinrichs, Herbert Hohnen, Theo Koch, Frank Liebers, Heinz-Dieter Müllstroh, Hans-Josef Bonn, Toni Schlösser, Horst Zumfeld, Josef Helf, Josef Kaulard, Heinz Kohnen, Willi Spehl, Karl Wehner und Heinz Hutmacher.

Nach dem offiziellen Teil glänzte der Festabend mit tollen Showeinlagen und bester Unterhaltung. Die zwölf Mädels und Jungs der Showtanzgruppe „Starlets” zeigten sich an diesem Abend im Fußball-Dress. Das Duo „Flamingoboys” sorgte von Anfang an für zünftige Musik und die Schau der „Wüsten Wüstensöhne” hinterließ bei den über 400 Gästen ebenfalls einen hervorragenden Eindruck.
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