FC Concordia hofft auf Platz an der Spitze

Von: agsb
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Jugendlicher Elan beim FC Concordia Stahe-Niederbusch, am Rodebach blickt man gelassen in die Zukunft. Foto: agsb

Gangelt-Stahe-Niederbusch. Nach dem Aufstieg in der Saison 2013/14 schien der FC Concordia Stahe-Niederbusch in der sportlichen Heimat der B-Liga angekommen zu sein. Und der Klassenerhalt schien gesichert, der drittletzte Tabellenplatz schien die Rettung. Jedoch kurz vor dem Saisonfinale kam mächtig Bewegung in den unteren Amateurklassen.

Union Schafhausen rutsche aus der Bezirksliga zur A-Liga, und aus Sicht der Concordia begann das Dilemma. Als Drittletzter stand man im Rampenlicht, sah sich plötzlich als dritter Absteiger der Liga und musste in den sauren Apfel beißen. „Wir waren ja auch unerwartet aufgestiegen, nun unerwartet abgestiegen“, nahm Trainer Elmar Unger die Situation gelassen hin und sah weiterhin eine gute Stimmung in der Mannschaft. „Die Unerfahrenheit der Truppe spielte sicherlich eine Rolle, aber wir jammern nicht und blicken nach vorne“, zeigt sich Unger kämpferisch.

„Wir hatten gar nicht damit gerechnet. Natürlich muss man immer einen Blick zum Abstiegskampf der oberen Spielklassen haben“, suchte Unger nicht die Schuld bei anderen. Bis zum letzten Spieltag war die Concordia sicher, dann aber durch das schlechtere Torverhältnis der Drittletzten abgestiegen. „Die folgende Reaktion vom Verein wie auch von der Mannschaft war einfach nur super. Natürlich waren wir etwas traurig, aber ändern konnten wie eh nichts. Und wir alle ballten die Faust: Auf ein Neues lautete der gemeinsame Schwur.“

Von den Stammspielern verließ nur Maurice Erhabor Richtung Heimatverein RW Frelenberg den Club. Der FC Concordia setzt weiterhin auf den Nachwuchs, mit Florian Turtschan und Till Bürgstein rücken wieder A-Junioren nach, Pascal Baum und Jens Strohwasser sind auch erst gerade 19 Jahre jung.

Die Concordia stellt eine ganz junge Mannschaft, Leitwolf im Team ist Carsten Wolters mit 36 Jahren, ansonsten liegt der größte Teil der Mannschaft bei Mitte 20. „Wir sind guter Dinge, und ich denke, wir sind vielleicht stärker geworden, auf jeden Fall hat die junge Truppe an Erfahrung gewonnen“, zeigt sich der Coach zufrieden mit dem bisherigen Auftreten seiner Mannschaft.

Ein sofortiger Aufstieg wäre für Unger zwar schön, es ist aber kein Muss. „Ein Platz unter den ersten Vieren sollte mit diesem Kader schon herausspringen, wird es mehr, nehmen wir dies gerne mit“, so Unger.

Natürlich setzt der FC weiterhin auf Tore von Guido Rütten und auf eine weitere mannschaftliche Geschlossenheit. Der Kader ist recht dünn, umfasst nur 16 Spieler. „Da muss jeder mit anpacken, ein bis zwei starke Leute können da nichts machen“, setzt Elmar Unger auf den Geist vom Rodebach. In der Defensive sieht der Coach Handlungsbedarf.

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