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Ex-Profi neuer Trainer des FC Germania Bauchem

Von: Herbert Keusch
Letzte Aktualisierung:
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Markus Diederen. Foto: Keusch

Geilenkirchen. Seit einigen Tagen ist Peter Sitek neuer Trainer beim Heinsberger B-Ligisten Germania Bauchem. „Nach zehn Jahren beim FC Randerath-Porselen stand mir zuletzt der Sinn nicht mehr so richtig nach Fußball”, blickt Sitek noch einmal auf seine Zeit in den Heinsberger Stadtteilen zurück.

Da habe es neben großen Erfolgen mit dem Aufstieg in die Bezirksliga am Ende sicherlich auch Enttäuschungen, wie den Abstieg in die Kreisliga B, gegeben. „Ich war völlig ausgebrannt, aber jetzt, nach sechs, sieben Monaten Pause, kribbelt es doch wieder, und ich will die Herausforderung annehmen”, ist der erfahrene Fußballer und Ex-Profi am Aachener Tivoli wieder bereit, die Verantwortung für eine Mannschaft zu übernehmen. „Ich kann derzeit überhaupt noch nichts sagen, nur so viel: Der Verein Germania Bauchem ist ein sehr engagierter Club und auf mich einen hervorragenden Eindruck gemacht hat.”

Die Mannschaft kenne er mit Ausnahme von Marcus Göbbels, der zuletzt in verschiedenen Vereinen gespielt hat, überhaupt nicht. „Eine gewisse Disziplin setze ich als Trainer natürlich voraus, sonst kann man gleich eine Thekenmannschaft machen”, lässt Sitek keinen Zweifel daran, dass er auch in Bauchem nach dem Leistungsprinzip arbeiten werde. „Wenn ich mich entschlossen habe, eine Aufgabe zu übernehmen, dann bin ich mit Leib und Seele dabei, und das erwarte ich dann auch von meinen Spielern.” Zunächst müsse er die Spieler kennenlernen, wobei die ersten Trainingseinheiten zumindest von der Beteiligung her ganz hervorragend gewesen seien. „Wir hatten immer 20, 30 Spieler auf dem Platz, beim Waldlauf oder im Sportpark dabei, jetzt bestreiten wir ein paar Testspiele, ehe es Mitte Februar mit der Meisterschaft hoffentlich wieder losgeht.” Wobei das erste Spiel eine Partie ist, die es besonders für Peter Sitekt in sich hat. „Gleich bei der ersten Partie ist Germania Bauchem bei meinem alten Verein FC Randerath-Porselen zu Gast.”

Sein Vorgänger Markus Diederen, zudem Geschäftsführer und Jugendleiter, macht den Eindruck, als sei er froh, das Amt des Trainers wieder los zu sein. „Ich bin einfach zu nah an der Mannschaft, denn mit den meisten habe ich noch zusammen gespielt, und außerdem würde ich gerne noch in unserer Reserve aktiv spielen”, begründet er seinen Rücktritt.
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