Übach-Palenberg - Evangelische Kirchengemeinde dankt ehrenamtlichen Helfern

Evangelische Kirchengemeinde dankt ehrenamtlichen Helfern

Von: akf
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Mit leistungsbewussten wie auch umsichtigen Spitzensportlern verglich Pfarrer Thomas Reppich die Gruppe der ehrenamtlichen Gemeindehelfer (Bild), die sich zu einem Dank-Nachmittag traf. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Sommerferien - Zeit zum Ausspannen, die Seele baumeln zu lassen. Ein anstrengendes Jahr liegt sowohl hinter den hauptamtlichen wie ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der evangelischen Kirchengemeinde in <b>Übach-Palenberg.</b>

Sind es die Dienste in den Gotteshäusern in Marienberg, Frelenberg oder Übach, in der Jugendarbeit, in den Frauenhilfen, den Seniorentreffs, den Gottesdienstgestaltungen oder in der Chorgemeinschaft - die Aktivisten waren und sind auf unterschiedlicher Weise vielfältig gefordert.

Das Presbyterium der evangelische Kirchengemeinde Übach-Palenberg nutzte in diesen Tagen in der „Hütte der Begegnung” in Marienberg im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins die Gelegenheit, ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dank zu sagen.

Eigens hatte mn zu einem „Dankeschön-Abend” eingeladen. Die Resonanz war überwältigend, denn mehr als einhundert Mitglieder der Gemeinde und eine Gäste folgten die Einladung. Pfarrer Thomas Reppich freut sich gemeinsam mit den Organisatoren des Treffens. Er begrüßte alle, die sich über das Jahr hinweg in den Dienst der Kirche gestellt hatten. „Einer trage des anderen Last, so werde hier das Gesetz Christ erfüllen”, betonte der Seelsorger und verwies darauf, dass es die Worte des Apostel Paulus sind, die Christinnen und Christen in der Nachfolge Christi immer wieder inspiriert haben.

Man könne selbst ausspannen und anderen bei strapaziösen Höchstleistungen zuschauen, meinte Thomas Reppich und zog einen Vergleich mit der jüngsten Tour de France, dem legendären Radrennen, gar mit der Bergetappe und dem Schlussanstieg nach LAlpe dHuez. Trotz Dopings fasziniere ihn dieser Sport heute immer noch. „Vor allem, weil es ein Mannschaftssport ist”, führte der Pfarrer aus. „Da hat einer eine Panne und schon lässt ich jemand aus der Mannschaft zurückfallen, büßt selbst wertvolle Zeit ein, um dann das manchmal unmöglich Scheinende zu wagen. Nicht immer, aber meist gelingt es dann den Anschluss an das Feld wieder herzustellen. Was wären wir in unsere Gemeinde ohne die vielen wachsamen und aufmerksamen Augen anderer?”

Wie im Mannschaftssport

Solche Augen bekämen mit, wenn Kräfte schwinden. Wenn jemand zurückfalle, bildlich vom Rad steige, sich an den Straßenrand setzten und die ganze Welt um sich herum vergessen möchte. „In solchen Augenblicken ist ein wachsamer Weggefährte sehr wichtig und kostbar”, reflektierte der Pfarrer. „Hat man trotz aller Rückschläge die Etappe dennoch beenden können, schaut man dankbar zurück. Wir schauen heute dankbar auf die vielen wachsamen Geister unserer Gemeinde, die uns hauptamtlichen auf man wichtiger Bergetappe begleitet haben und manchen Anstieg, den es in diesem Jahr zu nehmen galt, geholfen haben zu meistern. Wie im Radsport ist das Gemeindeleben ist ein Mannschaftssport. Es mögen einzelne als Erste den Weg ins Ziel finden. Die eingefahrenen Preise werden später gerecht unter allen Mannschaftsmitgliedern aufgeteilt.”

Durch viele Helfende und Umsichtige, Aktive und Mitdenkende sei auch im vergangenen Jahr das Gemeindeleben zu dem geworden, was es jetzt ist. So gelte es nun, herzlich Dank zu sagen für eine gelungene Mannschaftsleistung, so der Pfarrer. „Und den Preis, ein kulinarischer und gemütlicher Preis, den wollen wir heute Abend miteinander teilen. Ich wünsche uns einen ausgelassenen Abend. Wir haben uns diesen Abend verdient - nach manchen Strapazen der letzten Wochen und Monate. Schöpfen wir heute Kraft, damit wir auch im kommenden Jahr wieder kraftvoll in die Pedale treten können”, schloss Thomas Reppich.

Der Ansprache folgte eine reich gedeckte Tafel, die dem Hunger keine Chance ließ und die gute Laune förderte. Zahlreiche Gespräche an den Tischen machten die Runde und hielten lange an.
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