Geilenkirchen - „Es wird ein verdammt schwieriges zweites Jahr“

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„Es wird ein verdammt schwieriges zweites Jahr“

Von: agsb
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Trainer Ray Eygelshoven (rechts) will mit seiner jungen Mannschaft auch im zweiten Jahr in der Kreisliga A eine gute Rolle spielen. Rang neun setzt sich der Coach als persönliches Minimalziel. Foto: agsb

Geilenkirchen. Seit vier Jahren arbeitet der Niederländer Ray Eygelshoven mit seinen Spielern und formte bereits im ersten A-Junioren-Jahr in der Bezirksliga diese A-Jugendmannschaft. Mit ihr gelang ihm vor Jahren direkt der Aufstieg in die A-Liga. Dort spielte der FSV eine sensationelle Serie und belegte Rang drei.

Der 40-Jährige erinnert sich an das erste Meisterschaftsspiel in neuer Umgebung. „Der SV Helpenstein kam, und es war für den Gast nur die Frage nach der Höhe des Sieges“, sagt der Niederländer und lacht. Denn seine Mannschaft fegte den SV mit 6:0 vom Platz. „Wir waren Neulinge und keiner kannte uns. Nun weiß jede Mannschaft, wie stark wir sind, und keiner wird uns mehr unterschätzen. Ich denke, es wird ein verdammt schwieriges zweites Jahr“, sagt der Trainer und prophezeit eine sehr interessante Kreisliga A mit einem spannenden Rennen an der Spitze. Rang neun setzt er sich als persönliches Minimalziel und traut dies seiner Mannschaft zu.

Kevin Römer wechselte als Spielertrainer zum FSV Kraudorf-Uetterath, als Neuen konnte man Philipp Sticha vom SV Süggerath-Tripsrath und Rene Meessen vom SV Breberen begrüßen. 16 Spieler sind um die 20 Jahre. Christopher Finken und Sandor Nagy sind mit 28 Jahren die ältesten Spieler im Kader, dann kommen Rene Meessen mit 26, Tuncer Güven mit 24 Jahren.

In der Saison könnten auch einige Spieler der A-Jugend nachrücken. Sieben auf einen Streich könnten zum Kader stoßen. Der Coach beobachtet und testet besonders den 17-jährigen Kai Gärtner, den er sich gut auf der rechten Seite vorstellen kann. „Wenn sich Kai innerhalb der Mannschaft etablieren kann, habe ich einen guten Job gemacht“, will Eygelshoven den Spieler schnellstmöglich integrieren. Aber Eygelshoven möchte die neuen A-Junioren nicht gleich verheizen. Die Talente sollen langsam an den Seniorenbereich herangeführt werden.

Starke Einheit

„Man sollte in der kommenden Saison keine Wunder von uns verlangen“, bremst Eygelshoven im Lager des FSV Geilenkirchen-Hünshoven ein wenig die Euphorie.

Die Philosophie „Fußball ohne Geld“ ist weiterhin oberstes Gebot unter Ray Eygelshoven. Für das Hobby gebe es kein Geld, und die Identifikation mit dem Verein stehe an erster Stelle. „Wenn sich keiner verletzt und alle Spieler an Bord sind, habe ich eine sehr starke Einheit auf dem Platz. Aber die Stärke einer Mannschaft wird nicht nur durch die Elf auf dem Platz entschieden, die Auswechselbank ist ebenso wichtig“, sagt Eygelshoven.

Fehlende Erfahrung

Doch der Kader ist in seinen Augen nicht breit genug aufgestellt. Hinzu kommt fehlende Erfahrung bei den jungen Spielern.

Eygelshoven leugnet nicht die große Gemeinschaft seiner einstigen A-Junioren. Diese kennen den Coach und umgekehrt. Er ist für viele eine Art Vaterfigur.„Wir wollen mit unseren eigenen Jungs arbeiten und etwas aufbauen. Wir sind noch lange nicht am Ziel“, sagt Eygelshoven, der voll und ganz seiner jungen Mannschaft für die kommenden Aufgaben vertraut.

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