Erweiterungsbau am Gerätehaus wird eingeweiht

Von: Georg Schmitz
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Bei der Einweihung des Feuerwehrgerätehaus-Anbaus der Löscheinheit Nirm überreichte Stadtbrandinspektor Michael Meyer (l.) den symbolischen Schlüssel an den Löscheinheitsführer Jürgen Koch. Fotos (2): Georg Schmitz Foto: Georg Schmitz
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Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper hatte Fuchspuppe „Fridolin Brenzlig“ mitgebracht. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Nirm. „Heute ist ein großer Tag in der Geschichte und im Leben der Löscheinheit Nirm“, brachte es Stadtbrandinspektor Michael Meyer auf den Punkt. Anlass für seine Äußerung war die Einweihung des Erweiterungsbaus am Feuerwehrgerätehaus Nirm.

Vor einer Kulisse von rund 200 Feuerwehrkameraden und Bürgern sowie Vertretern von Rat und Verwaltung der Stadt Geilenkirchen ging der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr kurz auf die Baumaßnahme ein. „Warte nicht auf den Wind, nimm selbst das Ruder in die Hand“, zitierte Meyer eine bekannte Weisheit und hob die freiwillige Leistung der Feuerwehrkameraden hervor. „Nahezu täglich haben die Kameraden an der Errichtung des Bauwerkes gearbeitet“, sagte Meyer.

Nach 13 Monaten

Nach 13 Monaten Bauzeit sei der schmucke Anbau nun fertig gestellt und könne seiner Bestimmung übergeben werden. Nun sei es vorbei mit der räumlichen Enge, und Stühle und Tische müssten während einer theoretischen Ausbildung nicht mehr hinter dem Einsatzfahrzeug aufgestellt werden.

Der Erweiterungsbau für die 23 Feuerwehrangehörige starke Löscheinheit Nirm beinhaltet auf 90 zusätzlichen Quadratmetern einen Unterrichts- und Einsatzraum sowie Küche und Umkleide. Daneben wurden auch bedarfsgerechte Sanitärräume geschaffen. „Mit der Fertigstellung dieses Bauwerks wurde die Voraussetzung für die Fortführung der wichtigen Arbeit der Nirmer Feuerwehrkameraden optimiert“, so Michael Meyer. „In diesem Hause soll das Gefühl der Zusammengehörigkeit, der Solidarität, der gegenseitigen Unterstützung und des Vertrauens gepflegt und gelebt werden, Zwietracht hier jedoch nie zu Hause sein“, wünschte sich der Stadtbrandinspektor.

Lob und Dank

Zuvor hatte Bürgermeister Thomas Fiedler den Angehörigen der gesamten Freiwilligen Feuerwehr mit Blick auf den vernichtenden Brand des Hallenbades bereits Lob und Dank ausgesprochen. „Eine Stadt unserer Größe erlebt vielleicht alle zwei Generationen einmal ein Ereignis, das mit solcher Wucht und Dramatik die Notwendigkeit einer leistungsfähigen und gut ausgerüsteten Feuerwehr unter Beweis stellt“, so Fiedler.

Der Bürgermeister erwähnte auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Übach-Palenberg sowie das Nato Fire-Department und brachte den tief empfundenen Dank der gesamten Geilenkirchener Bevölkerung für deren geleistete Unterstützung zum Ausdruck. Fiedler: „Alle beteiligten Feuerwehrleute haben ihren hohen Ausbildungsstand, ihre große Einsatzbereitschaft und auch die Funktionstüchtigkeit ihres Materials in einem schlimmen Ernstfall zum Ausdruck gebracht.“

Nachdem der Bürgermeister einmal mehr das gute Zusammenwirken von Privatpersonen und Öffentlicher Hand beim Bau der Gerätehauserweiterung gelobt hatte, überreichte er den symbolischen Schlüssel an Michael Meyer, den Leiter der Wehr. Dieser gab ihn kurze Zeit später an Löscheinheitsführer Jürgen Koch weiter. Der war erfreut über die große Anteilnahme der Bevölkerung und auch über die Anwesenheit von Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper. Prömper brachte neben den Grüßen des Kreisfeuerwehrbandes auch „Fridolin Brenzlig“ mit.

Die knallrote Fuchspuppe, die speziell für die Feuerwehr hergestellt wurde, landete in den Händen von Michael Meyer, der sie für die Geilenkirchener Feuerwehr nun in Ehren halten wird.

Bevor sich auch Ortsvorsteher Uwe Joeris zu Wort meldete, erbat Pfarrer Norbert Kaluza den Segen Gottes und den Schutz des Heiligen Florians für das neue Feuerwehrhaus.

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