Erster Spatenstich für ein „wegweisendes Angebot”

Von: mabie
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Gemeinsam mit Eltern freuten sich Kreisjugendamtsleiter Hans-Jürgen Oehlschläger (3.v.l.), Guido Roy (4.v.l.) von der „Jugendhilfe” Schloss Dilborn, Leo Wennmacher (4.v.r.), Personalchef der Gangelter Einrichtungen, Dieter Erfurth (3.v.r.), Leiter der Einrichtungen, und Bürgermeister Bernhard Tholen (r.) über den symbolischen ersten Spatenstich für neuen Betriebskindergarten. Foto: Markus Bienwald

Gangelt. Vielleicht hat sich mancher Passant am Mittwochmittag an den Gangelter Einrichtungen gedacht: Was steht denn da für ein süßer kleiner Bagger? Normalerweise ist ein weit größeres Gerät gefragt auf den insgesamt 46 Hektar, die von den Einrichtungen mit aktuell 1100 Mitarbeitern genutzt werden.

Und gebaut wird dieser Tage überall auf dem Gelände. Um Punkt zwölf war es dann aber klar, was es mit dem kleinen Bagger auf sich hatte.

Das Gerät stand symbolisch für den ersten Spatenstich zum neuen Betriebskindergarten der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf.

Als Betreiber des Kindergartens wurde „Die Jugendhilfe” Schloss Dilborn gewonnen, eine ebenfalls in der Trägerschaft der Maria Hilf gGmbH NRW stehende Einrichtung.

Gesamtleiter Dieter Erfurth freute sich über den Neubau, denn 65 Prozent der examinierten Kräfte im medizinischen Bereich sind ohnehin Frauen. „Wenn sie bei uns arbeiten, sind sie in ein paar Minuten gleich hier, wenn sie möchten”, erklärte er am Rande des Spatenstiches.

Leo Wennmacher, Personalleiter, hob ebenfalls die Bedeutung des wegweisenden Angebotes heraus. „Wir sind stolz darauf, unseren Mitarbeitern ein solches Angebot machen zu können”, sagte er auch mit Blick auf die vielerorts beschworene bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im August soll die Eröffnung sein, dann stehen anfangs 15 Plätze zur Verfügung.

Diese Plätze sind vorrangig für Mitarbeiter der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf gedacht, und sie sind für Kinder von einem bis sechs Lebensjahren vorgesehen. Darüber hinaus verschließen sich die Einrichtungen aber auch nicht den Kindern, deren Eltern nicht Mitarbeiter sind. Schon jetzt ist für die Leitung auch klar, dass das Angebot im Jahr 2011 um weitere 15 Plätze erweitert wird.

„Ein wenig Neuland”

„Es ist ein wenig Neuland, was hier betreten wird”, freute sich auch Kreisjugendamtsleiter Hans-Jürgen Oehlschläger, betonte aber, dass hier ein hohes Interesse an der ortsnahen Betreuung von Kindern bestehe.

Der Kreis gehört natürlich auch zum Pool, der den Kindergarten konzeptionell und auch finanziell unterstützt. Freude über die Einrichtung, die im August „ans Netz” gehen wird, gab es auch bei Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen.

„Ich bin sehr froh, dass die Einrichtungen unter Wettbewerbsgesichtspunkten wieder an Pluspunkten gewonnen haben”, unterstrich er. Leo Wennmacher freute sich zudem, dass nicht nur zeitgemäße Betreuung, sondern auch ein zweisprachiges Konzept geboten wird. Auf Basis der so genannten „Montessori-Pädagogik”, die helfen soll, etwas selbst zu schaffen, wird das „Vincerola-Konzept” angewendet. Mit Spiel- und Lernanreizen sowie einem strukturierten Tagesablauf soll eine ganzheitliche Entwicklung ermöglicht werden.
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