Übach-Palenberg - Empfang für Karnevalisten in der Stadt in 16. Auflage

Empfang für Karnevalisten in der Stadt in 16. Auflage

Von: Markus Bienwald
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Ein prachtvolles Bild mit über 80 Jecken aus Übach-Palenberg und Landgraaf/NL, die sich ganz offiziell dem Brauchtum Karneval verschrieben haben, zeigte auch der mittlerweile 16. Karnevalsempfang der Stadt im Schloss Zweibrüggen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Zwar trat Stadtprinz Domenic I. (Stiebing) beim Karnevalsempfang der Stadt am Mittwochabend wieder alleine an, weil seine Prinzessin Anika I. (Melendo) leider noch ihren Beruf ausüben musste. Dennoch kündigte er schon eine Woche vor der heißen Phase der fünften Jahreszeit an, dass er beim anstehenden Rathaussturm unbedingt das Rathaus erobern will.

„Wir werden kommen“, versprach die Tollität – und ebenso schnell kam die Retourkutsche von Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, der schon jetzt heftige Gegenwehr der Seinen versprach.

Dieses kleine Wortscharmützel war nur eine Randnotiz bei einem wirklich gelungenen Karnevalsempfang der Stadt im Schloss Zweibrüggen. Dazu hatten Martina Waliczek und Jutta Gündling mit ihrem Team von Helferinnen das Kaminzimmer des würdigen Hauses jeck hergerichtet, und auch an der Sorge ums leibliche Wohl fehlte nichts. Strüüsjer, Bützjer und noch viel mehr gab es an diesem Abend für die „Motoren des heimischen Karnevals“.

Dazu hatte der Verwaltungschef seinen Stadtorden mitgebracht. Rund 80 Offizielle waren dem Ruf gefolgt, sich im Kaminzimmer das Lob des Verwaltungschefs abzuholen. Und das war sehr groß. „Der Karneval verlängert nicht nur das Leben, sondern sorgt auch dafür, dass man in dieser Zeit schon mal für ein paar Stunden die Sorgen vergessen kann“, freute sich Wolfgang Jungnitsch. Vor allem bei den Sitzungen der Karnevalsgesellschaften aus dem Stadtgebiet seien die Nähe der Menschen zur „fünften Jahreszeit“, das Engagement und der Einsatz spürbar.

Gedenken und Grußworte

Ein ausgiebiger Blick auf die bisher gelaufenen und eine Vorausschau auf die noch kommenden Veranstaltungen durch den Ersten Bürger zeigte, wie aktiv die Karnevalisten in der Stadt das Vereins- und Freizeitleben gestalten.

Neben einer stillen Minute für den im vorigen Jahr gestorbenen Josef Plum, der als Antrieb des heimischen Karnevals und sehr engagierter Teil der KG Scherpe-Bösch-Wenk eine Lücke in den jecken Reihen hinterlässt, gab es noch weitere Grußworte. So stimmte der Vorsitzende des Festausschusses Übach-Palenberger Karnevalsvereine, Wolfgang Dressel, schon jetzt auf den mit dem Rathaussturm am Donnerstag, 27. Februar, starteten Straßenkarneval ein.

Wolfgang Jungnitschs Amtskollege Raymond Vlecken aus dem niederländischen Landgraaf, Bürgermeister und zugleich höchster Vertreter der Karnevalisten im niederländischen Teil von Südlimburg, konterte im Beisein seiner Frau Wilma und der Landgraafer Stadtsprinses Sandra I. auch mit viel Augenzwinkern und freute sich auf ein gelungenes Sessionsfinale, das auf beiden Seiten der Grenze gefeiert wird.

Zuletzt hatte auch der Präsident des Verbandes der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise (VKAG), Reiner Spiertz, noch viele lobende Worte für den unermüdlichen Einsatz der Karnevalisten in der Region und in Übach-Palenberg mit dabei.

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