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Eiskalter Winter lässt Kosten für Arbeiten in der City steigen

Von: g.s.
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Die Arbeiten in der Geilenkirchener Innenstadt werden witterungsbedingt nicht im März - wie vorgesehen -, sondern erst im Mai abgeschlossen sein. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Der Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Geilenkirchen, Hans-Josef Bröhl, berichtete bei der 2. Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses über den Stand der Baumaßnahmen in der City.

Rad- und Gehweg fast fertig

Schon bei der Sanierung des Kanals zwischen Konrad-Adenauer-Straße und Haihoverstraße hätten sich ernsthafte Probleme aufgetan, so dass sich die Arbeiten in diesem Bereich um fünf Wochen hinauszögerten. Anfang Oktober 2009 wäre mit den Arbeiten an Kreisverkehr und Wurmbrücke sowie der Kanalsanierung am Markt begonnen worden.

Witterungsbedingt sei es immer wieder zu Verzögerungen gekommen, der Frost ließ die Arbeiten zeitweise ruhen. Am 24. November 2009 sei das Zelt über die Wurmbrücke installiert worden, damit in dessen Schutz die Abdichtungsarbeiten an der Wurmbrücke durchgeführt werden konnten. Zwischenzeitlich seien auch Bordsteine im Schutz der Einhausung fertiggestellt worden.

„In der vergangenen Woche ist der Geh- und Radweg entlang des St. Ursula Gymnasiums größtenteils fertiggestellt worden”, gab Hans-Josef Bröhl bekannt. Sobald es die Temperaturen wieder zulassen, werde vom Markt bis in den Kreisverkehr die Schwarzdecke aufgebracht.

Im Haushalt berücksichtigt

Besonders die Betonarbeiten setzten aber bessere Witterungsbedingungen voraus. Die Bauzeit musste bereits korrigiert werden. Nun rechnet Bröhl mit weiteren dreieinhalb Monaten ab dem jetzigen Zeitpunkt.

Durch die Verzögerungen und Unwägbarkeiten seien bisher Mehrkosten in Höhe von einer halben Million Euro entstanden. Diese Zusatzkosten seien aber bereits in den Haushaltsansätzen berücksichtigt worden.

Auf eine Frage, wie es denn mit den Entwürfen der Schüler für die Gestaltung des Kreisverkehrs in der Stadtmitte aussehe, meldete sich Bürgermeister Thomas Fiedler zu Wort.

Entwürfe ohne reelle Chance

Als einzige Schule hätte das St. Ursula Gymnasium rund 20 Entwürfe entwickelt. Allerdings sah Fiedler für keinen Entwurf eine reelle Chance zur Verwirklichung. „Ich wage die Prognose, dass sich keiner durchsetzen wird. Alle Entwürfe versperren die Sichtachse”, sagte der Bürgermeister und nannte ein Beispiel.

Eine Idee zeige verschiedenen Nationen zugeordnete Figuren, die ein Awacs-Flugzeug hochhalten.
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