Geilenkirchen - Einfamilienhaus wird Raub der Flammen

Einfamilienhaus wird Raub der Flammen

Von: Georg Schmitz
Letzte Aktualisierung:
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Mit 14 Fahrzeugen rückte die Feuerwehr in der Geilenkirchener Lessingstraße an, um den Brand in dem Einfamilienhaus (hier die Rückseite) unter Kontrolle zu bringen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Komplett ein Raub der Flammen wurde am Dienstag ein Einfamilienhaus in der Lessingstraße in Geilenkirchen. Kurz vor Mittag hatte sich die 65-jährige Bewohnerin zu einem Spaziergang aufgemacht und das Haus verlassen. Kurze Zeit später brannte ihr Haus lichterloh.

Gegen 13 Uhr hatten Nachbarn bemerkt, dass Rauch aus dem Haus nach draußen drang und die Feuerwehr alarmiert.

Auf der Anfahrt war für die Feuerwehrleute schon eine hohe Rauchsäule sichtbar, die über dem „Dichterviertel” stand. Bei Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge schlugen auch meterhohe Flammen aus dem Dach des Einfamilienhauses. Unter Atemschutz setzten die Feuerwehrkräfte sofort zwei C-Rohre über den Innenangriff und ein weiteres C-Rohr von außen ein. Die Brandbekämpfung wurde auch über ein zusätzliches Wenderohr von der Drehleiter aus übernommen.

Katze in Panik

Über Steckleitern gelangten die Wehrleute auf das Garagendach, von hier aus setzten sie ebenfalls ein C-Rohr ein. In Panik kam plötzlich die Katze der Bewohnerin aus dem Haus gerannt, sie war unverletzt.

Zwischenzeitlich war die 65-Jährige vom Spaziergang zurückgekehrt und stand nun vor den Trümmern ihres Hauses. Das Auto der 65-Jährigen konnte später unversehrt aus der Garage geholt werden. Aus einem kaum in Mitleidenschaft gezogenen Zimmer wurden persönliche Papiere und Bekleidung geborgen, alles andere hatten die Flammen vernichtet.

Brandsachverständige der Kreispolizeibehörde Heinsberg waren schnell am Brandort und nahmen die Ermittlungen nach der Brandursache auf. Das Einfamilienhaus wurde wegen der weiteren Ermittlungen nach Beenden der Löscharbeiten gegen 17 Uhr beschlagnahmt und versiegelt.

Zwischenzeitlich waren immer wieder neue Glutnester „aufgetaucht” und abgelöscht worden. Zur Versorgung der Feuerwehrleute mit warmen Getränken und Speisen wurde die 1. Einsatzeinheit des DRK-Kreisverbandes Heinsberg mit Verpflegungskomponente und technischer Komponente angefordert. Dafür wurde eigens ein Zelt aufgebaut.

Insgesamt waren 73 Feuerwehrkräfte der Löscheinheiten Geilenkirchen, Süggerath, Waurichen, Gillrath-Hatterath, Niederheid, Tripsrath und Teveren mit 14 Einsatzfahrzeugen am Brandort.

Bis zum späten Abend blieb noch eine Brandwache zurück. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden mehrere hunderttausend Euro.
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