Übach-Palenberg - Eine Gaudi wie in Bayern

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Eine Gaudi wie in Bayern

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
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Gaudi pur versprach schon das erste Wochenende bei der sechsten Auflage des Übach-Palenberger Oktoberfestes. „Die Krüge hoch”, der Ruf schallte häufig durch das Festzelt an der Borsigstraße. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Gigantisch - dieses Wort umschreibt am besten die sechste Auflage des Übach-Palenberger Oktoberfestes, das am Startwochenende die ehemalige Zechengemeinde in seinen Bann zog. Dabei hatte es zum Fassanstich am Freitagabend, zu dem schon weit über 1500 Gäste in das nochmals vergrößerte Festzelt in der Borsigstraße kamen, noch verhalten begonnen.

Die Stimmung war großartig, die Organisatoren rund um das Wirtspaar Astrid und Albert Spiertz, die auch in Details ihr Gespür für das Motto der Veranstaltung „Essen, trinken, feiern - wie die Bayern!” zeigten, waren bestens aufgelegt und vorbereitet. Peter Fröschen, der stellvertretende Bürgermeister in Vertretung des in Midlothian/Schottland weilenden Ersten Bürgers und Schirmherrn Wolfgang Jungnitsch, hielt den Hammer fest in der Hand.

Etwas nervös war Peter Fröschen schon, doch die Marke von zwei Schlägen, aufgestellt von Altbürgermeister Paul Schmitz-Kröll im Vorjahr, wollte er unbedingt knacken. Nur ein kraftvoller Schlag des Handwerkers und der goldgelbe Gerstensaft floss. „Ich wünsche allen ein friedliches Oktoberfest in Übach-Palenberg”, gab Peter Fröschen den Feiernden mit auf den Weg.

Und dann begann die Mega-Gaudi richtig. Die Gäste gaben Gas, nicht nur mit ihren Bestellungen, sondern auch weil die nicht nur in Fan-Kreisen, sondern auch beim Münchner Oktoberfest bekannte Topband „d´Reichenkirchner” alles gab. Sie schlugen nicht nur zünftig bayerische Töne an, sondern verwöhnten Auge und Ohr mit einer Top-Show samt Einlagen mit Gästen, Top-Hits und viel Spaß.

Die Krönung des ersten Oktoberfest-Wochenendes war der Samstagabend. Das Zelt an der „Rockfabrik” in der Borsigstraße drohte vor Stimmung zu bersten. Auf den Tischen wurde getanzt, was die Bänke hielten, der wenige Platz zwischen den Bänken war angefüllt mit Tanzpaaren, und die ganze Bude wackelte vor Vergnügen. Mit der von der Band versprochenen „Boarisch Party” zog die zünftige Lebensart in Übach-Palenberg ein, und die Veranstalter durften sich über eine gelungene Organisation wie auch eine fröhliche Gästeschar freuen. Dazu trugen natürlich die lukullischen Genüsse bei, wie das speziell zur Übacher „Rathausplatz-Wies´n” gebraute Festbier.

Deftige bayerische Schmankerl wie Hendl oder Schweinshaxn wurden appetitlich geliefert. Und wie beim Münchner Vorbild sorgten zünftig gekleidete Bedienungsleute für den entsprechenden Nachschub an den Festtischen. Zu den tausenden Gästen, die am Wochenende eine perfekte Gaudi beim Übach-Palenberger Oktoberfestes erlebten, kommen aber noch die vom nächsten Wochenende. Dann wackelt am Samstag noch einmal das ausverkaufte Zelt und wird vermutlich die Gesamtgästezahl auf mehr als 8000 erhöhen.

Und der Familiensonntag mit speziellem Brunch-Angebot sorgt dann für einen würdigen Abschluss eines perfekten Oktoberfestes. Nächstes Jahr, da sind sich alle sicher, kommt sie dann wieder, die „Wies´n an der Borsigstraße” und wird in aller Erwartung wieder ein Volltreffer.
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