Gangelt-Breberen - Ein paar „Village People“ zeigen Waschbrettbauch

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Ein paar „Village People“ zeigen Waschbrettbauch

Von: agsb
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Die Aktiven der Herren-Showtanzgruppe „Mar Mannslue“ (Bild) zeigten sich in Breberen nicht nur fit in ihrer Choreografie, sondern überraschten das hoch amüsierte Publikum mit Verwandlungen beispielsweise zu den „Men in Black“ oder gar den legendären „Village People“. Foto: agsb

Gangelt-Breberen. Witz und Frohsinn kennen bekanntlich keine Grenzen. Im Land rund um Breberen hat man hier noch nie Grenzen gesehen. Der Breberener Karneval blickt auf 20-jähriges Treiben, da wurden keine Kosten und Mühe gescheut, um ein Fass aufzumachen.

Mit einer Narrensitzung kommt Breberen nicht aus, mit zwei Sitzungen kann man den Andrang gerade so stillen. Sitzungspräsident Christoph Meiers hatte wie sein Elferrat auch die Gesichtszüge in Lachstellung. Bereits beim Einmarsch sah er den Abend als gerettet an. Die Festhalle war proppenvoll, da blieb kein Stuhl leer, und es zeichnete sich ab, was kommen sollte.

Zur Narrenzeit präsentiert sich das Bräberder Land mit seinen vielen Vororten außer Rand und Band, stellte sich vor mit großer bunter Narrenschar in der „Bräberder Erpelsbük“. Ronny Hoffmann (Martin Otto) als verkapptes Narrentalent aus dem Osten mischte in der Bütt das Volk richtig auf, seine Rede kam bestens an. Anschließend wurden die „Ladykracher“ empfangen, eine charmante Damen-Combo mit nachhaltiger Stimmungswirkung. Die Gruppe begeisterte bereits auf der Frauensitzung, jetzt zogen sie erneut vom Leder.

Aus Oche war Mr. Feinripp erstmals in Breberen zu Gast und entpuppte sich als Humorkanone erster Sahne. Mr. Feinripp erkannte die Stimmung, schmetterte eine weitere Prise Lachgas in die bunte Festhalle. Der Sketch „Schreckschruuve“ passte genau ins Bild. Eine Wundermaschine sorgte im Gesundheitswesen für Heilung auf den ersten Blick im Minutentakt. Auch in der Arztpraxis bestand die Maschine ihren Test, wobei eine mögliche Schlussheilung für den Supergau sorgte.

Gangelt schickte Bauarbeiter zur Halle, kurzfristig rückten die Muhremänn mit Schöpp, Schaufel und Zollstock an, auch gab es einen stimmungsvollen Showtanz. Nach der Pause standen erstmals im Sitzungskarneval die jungen Damen „Purple Passion“ auf der großen Narrenbühne. Das Ensemble zeigte kein Lampenfieber, wurde zum Liebling des Abends.

Präsident Christoph Meiers zeigte sich beeindruckt vom starken Nachwuchs und kündigte die Männer-Showtanzgruppe „Mar Mannslue“ an. Die legendäre Bonanza-Musik erklang, Cowboys aus dem Wilden Westen ritten durch die Halle zur Bühne. Hier baten die Cowboys zum Wildwesttanz. Der war schon spitze, doch es sollte in den nächsten Minuten noch dicker kommen. Die Gruppe präsentierte sich als Verwandlungskünstler erster Klasse. Während vier Mann weiter tanzten, verschwanden die Übrigen hinter dem großen Vorhang. Im fliegenden Wechsel stürmten dann zwei schicke Tanzpaare über die Bühne. Dem folgten die „Men in Black“.

Als dann die Meute die legendäre amerikanische Disco-Group Village People zum Leben erweckte, flippten vor allem die Ladies im Publikum – nicht nur in der ersten Reihe – aus. „Mar Mannslue“ gab sich sexy, hier und da sogar mit Waschbrettbauch. Die Festhalle war hin und weg, die Nummer passte genau ins Stimmungsbild. Nachher bewies „Oli der Köbes“ seine Klasse und zeigte, warum er im WDR-Fernsehwettbewerb zur „Rampensau 2013“ ausgezeichnet wurde. Für ein paar Stunden hatte er sich aus seinem Brauhaus geschlichen, Hopfen und Malz waren hier verloren. Köbes kam und hatte jede Menge gut gewürztes Narrenbier im Kranz.

Die Showtanzgruppe „No Limits“ sorgte für einen weiteren Glanzpunkt, ehe der Instrumentalverein St. Jupp die letzte Runde einläutete. Es folgten noch viele Kölsche Tön im weiten Rund, ehe die „Thunderbirds“ den Schlusspunkt der Sitzung setzten. Aber wirklich Schluss war noch lange nicht.

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