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Ein Kunstwerk aus 10.000 Schülerfotos

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Schulleiter Matthias Küsters, Schulsprecherin Anna Kozikowski, Initiatorin Nele Baczyk und SV-Lehrer Riccardo Marangi (v.l.) sind begeistert von der neuen Mosaikwand. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Ein 4,035 x 2,645 Meter großes Mosaik ziert nun die Pausenhalle des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula. Das Außergewöhnliche an dem aus drei aneinander gesetzten Elementen bestehenden Kunstwerk ist die Tatsache, dass es aus 10.000 Fotos von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums besteht.

„Die Idee kam uns beim Seminarwochenende der Schülervertretung im vergangenen Jahr in Wegberg, wo ein ähnlich gestaltetes Bild in der Jugendherberge hing”, erzählt Nele Baczyk. Die Schülerin der Jahrgangsstufe 13 ist die Initiatorin des „Foto-Mosaik-Projekts”, das ab September 2009 in die Praxis umgesetzt wurde. „Es war unser Ziel, etwas zu kreieren, womit sich jeder Schüler, jeder Lehrer identifizieren kann”, nennt Nele Baczyk einen Grund.

Das Wand-Mosaik sollte der Verschönerung der Pausenhalle dienen und eine Verbindung zur Schule aufweisen. Doch ganz so leicht, wie sich Nele Baczyk die Angelegenheit vorstellte, war es am Ende doch nicht. Die bis Weihnachten eingesendeten Fotos der Schüler und Lehrer reichten bei weitem nicht aus, um die große Fläche für das Mosaik zu füllen. So kam die Schülervertretung auf die Idee, auch Fotos aus dem Schulalltag des St.-Ursula- Gymnasium zu verwenden und Bilder des Schulfotografen mit einzubeziehen. Auch das war nicht ganz einfach, denn zuerst mussten Einverständniserklärungen der abgebildeten Personen eingeholt werden - und das waren immerhin 1600 an der Zahl.

Beim Rückblick ist Nele Baczyk selber überrascht, wie viel Zeit in das Projekt investiert werden musste, um es zu realisieren. „Ich habe Fotos archiviert, zugeordnet, bin an Wochenenden zu Lehrern gefahren, um Fotos zu besorgen, habe wegen der Einverständniserklärungen Klassenbesuche gemacht, Kostenvoranschläge bei Firmen eingeholt und die Umsetzbarkeit geprüft”, schaut sie zurück.
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