Ein Helfer für alle Ertaubten

Von: Sarah Sillius
Letzte Aktualisierung:
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Das erklärte Ziel von Willy Lukas-Nülle - sowohl für sich selbst, als auch für andere - lautet: „Taub und trotzdem hören”. Foto: S. Sillius

Übach-Palenberg. Wenn bei Willy Lukas-Nülle das Telefon, die Haustür oder der Wecker klingelt, dann blitzt in seiner Wohnung ein helles Licht auf. „Das ist ein Hilfsmittel für Schwerhörige und Ertaubte, das verschreiben die Ärzte und bezahlen in der Regel die Krankenkassen”, erklärt der 75-Jährige.

Solche und andere Tipps gibt der Rentner, der früher Hausmeister an der Katholischen Grundschule Übach war, gern an Betroffene weiter. Wenn einem Ertaubten oder Schwerhörigen Hilfsmittel von der Krankenkasse verweigert werden, sucht Lukas-Nülle das jeweilige Urteil vom Bundesgerichtshof aus seiner Sammlung heraus und vermittelt. „Dafür bin ich ja da”, sagt er.

1984 stand Lukas-Nülle kurz vor der Ertaubung. So entstand ein Jahr später die Idee des Vereins der Schwerhörigen und Ertaubten Übach Palenberg und Umgebung e.V., den Lukas-Nülle zusammen mit zwei Freunden gründete und zum Vorsitzenden wurde. In diesem Jahr feierte der Verein sein 25-jähriges Bestehen.
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