Eckpunkte des SPD-Wahlprogramms vorgestellt

Von: mabie
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Strahlende Jubilare und Stadtverbandsspitze mit Bürgermeisterkandidat Heiner Weißborn (5.v.l.) präsentierten sich nach der jüngsten Sitzung der SPD Ubach-Palenberg. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Minutenlange stehende Ovationen: So endete die jüngste Stadtverbandsversammlung der SPD im Stadthotel Übach. Vorsitzender und Fraktionschef Heiner Weißborn konnte nicht nur rund 100 Mitglieder zählen. Mit Bundestagskandidat Norbert Spinrath, Landratskandidat Michael Stock und der Landtagsabgeordneten Ulla Meurer kam auch Prominenz von höherer Parteiebene.

Nach deren kurzen Grußworten war Bürgermeisterkandidat Heiner Weißborn an der Reihe. Er präsentierte einen Querschnitt durch Ziele und Pläne der Übach-Palenberger Partei, die auch nach der Kommunalwahl am 30. August wieder stärkste Fraktion sein will. „Wir sind der Auffassung, dass diese Landesstraße nicht gebaut werden darf”, machte er zur geplanten L240n klar. Die Zerschneidung der Natur in Boscheln, Übach und Palenberg sei einfach nicht hinnehmbar. Familienfreundlichkeit schreibt er auch auf seine Fahnen.

Babybegrüßungspaket

Neben Babybegrüßungspaket, dem „Lokalen Bündnis für Familien” solle ein Leitbild folgen, bei dem die Bedürfnisse von Familien ganz oben stehen, so Weißborn weiter. Natürlich hagelte es auch Kritik für den Gegenkandidaten der CDU. „Bei der Kiesabgrabung in Frelenberg haben CDU und UWG gekämpft bis zum Umfallen, und das meine ich wörtlich”, kommentierte Weißborn augenzwinkernd.

Hinsichtlich der Gewerbe- und Ansiedlungspolitik sprach er sich deutlich für das neue Gewerbegebiet an der B221 aus. Nicht vergessen wollte der Bürgermeisterkandidat die Belange der Freiwilligen Feuerwehr. Als nächstes, sagte er zu, werde ein neues Gerätehaus in Scherpenseel gebaut. Schlussendlich zog er auch eine Linie zur Bildungspolitik. Hier habe die SPD beantragt, jährlich zusätzlich 300000 Euro für die weitere Ausstattung von Schulen zu investieren.

Rot-Grün ist für Weißborn ein Grund zum Feiern, da er die letzten zehn Jahre Koalition als sehr erfolgreich ansieht. Dazu wird es am Freitag, 14. August, ab 17 Uhr eine Feier im Naherholungsgebiet geben. Einen kleinen Blick auf den gesamten Kreis Heinsberg gestattete sich Weißborn zum Schluss auch noch.

„Wenn ihr nicht wollt, dass Übach-Palenberg als einzige Stadt im Kreis, in der es keine CDU-Mehrheit und keinen CDU-Bürgermeister gibt, nicht auch noch von der CDU dominiert wird, dann müsst ihr SPD und Heiner Weißborn wählen”, machte er klar.

Neben wahlkämpferischen Klängen gab es auch noch Dankesworte - für die langjährigen Parteimitglieder, die es an diesem Abend zu ehren gab. Dies waren für zehn Jahre: Ernst-Rudolf Barth, Klaus Weißborn, Rüdiger Ettrich und Maria Pfeiffer; 25 Jahre: Norma Kuhlmey, Klaus Breuer und Carsten Kornetka. Für 40 Jahre wurden Edith Mechwitz und Otto Tmaschewsky geehrt.
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