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Diskussion mit Schülern: Sekundarstufe oder dreigliedriges System?

Von: mabie
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Übach-Palenberg. Es wurde heftig und leidenschaftlich diskutiert. Und es wurde gewählt bei der offiziellen Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten auf dem Wahlpodium des Carolus-Magnus-Gymnasiums (CMG) und der Willy-Brandt-Gesamtschule (WBG).

Dazu hatte die Schülervertretung aber nicht nur mit Wolfgang Jungnitsch (CDU), Ralf Kouchen (SPD) und Frank Kozian (Bündnis 90/Die Grünen) die drei Kandidaten im Kampf um das höchste Amt in Übach-Palenberg eingeladen. Mit Lars Kleinsteuber und Julian Röhrich von den Jusos, Gerrit Kozian von der Grünen Jugend und Robert Kohnen von der Jungen Union saßen auch die Vertreter der Jugendorganisationen mit auf dem im Rund des Pädagogischen Zentrums (PZ) installierten Podiums. „Die Fragen wurden im Vorfeld von den Schülervertretungen beider Schulen erarbeitet“, so SV-Lehrer Christoph Schlagenhof vom CMG. Dabei war bei den Antworten eine klare Meinung und Position befragt, da sich alle Beteiligten zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden mussten. „Das galt zum Beispiel auch bei der Frage, ob nun ein dreigliedriges Schulsystem oder die Sekundarschule besser sei“, so Schlagenhof weiter.

Heraus kam eine sehr intensive und kritische Diskussion der Kandidaten – auch untereinander. „Es ging heiß her, und sobald nicht direkt auf die Fragen geantwortet wurde, gab es unmissverständliche Hinweise von den Moderatoren Annika Hubbrich und Alex Sonntag.

Sie kämpften sich durch ein Programm, das sich um die städtischen Finanzen, mangelnde Ausstattung der Schulen und zu wenig Angebote für Jugendliche drehte. Kurz vor Ende der Diskussion kamen die Schüler auf den Beginn der Veranstaltung zurück, in der in einem kurzen Sketch auf die Tücken für Erstwähler hingewiesen würde.

Nun, da „alles klar“ war, wie, wann, wo und was gewählt werden konnte, durften die jungen Übach-Palenberger ihr – natürlich nicht repräsentatives Kreuzchen! – machen. Im Ergebnis stand Frank Kozian mit 144 Stimmen für die Schülerinnen und Schüler als Bürgermeister fest, gefolgt von Ralf Kouchen mit 87 und Wolfgang Jungnitsch mit 40 Stimmen.

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