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Die Suche geht weiter

Von: Georg Schmitz
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Michael Knappstein und Peter Holz helfen Peter Kaufholz aus dem tiefen Loch, aus dem zuvor zahlreiche Munitionsteile zu Tage gefördert wurden. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Hoven. Leutnant James N. Doyle führte 1943 die erste Patrouille seiner Infanterie-Einheit nach Geilenkirchen. Der heute 88-jährige US-Soldat erinnert sich noch an die Ereignisse, bei denen er verwundet wurde.

Seinem Sohn Stephen D. Doyle übermittelte er sein Wissen und der ist in diesen Tagen an den Stellen um Geilenkirchen unterwegs, die ihm sein Vater beschrieben hat.

Dabei stieß Stephen D. Doyle auch auf das Team um Volker Schneider, das bekanntlich noch bis Ende der Woche nach Soldatengräbern und Relikten aus dem Zweiten Weltkrieg sucht. „Mein Vater hat mir erzählt, dass er mit seinen Kameraden von Teveren kommend am Geilenkirchener Stadion vorbei bis auf den Marktplatz vorgedrungen ist”, berichtete Doyle. Der Vormarsch habe fünf Stunden gedauert.

Vaters Company A habe dann später bei Horrig ein Camp aufgebaut und dort genächtigt. Stephen D. Doyle trug bei seinem Besuch in Geilenkirchen das Original-Patch seines Vaters, mit dem Emblem der „Railsplitters” an seinem Hemd. Das zeigte er in der Feldgemarkung bei Prummern auch dem Schneider-Team.

„Signale ohne Ende”, bemerkte Volker Schneider im kleinen Stadtteil Hoven am Tag zuvor bei der Suche nach aus Kriegstagen vermissten Soldaten. Kaum hatte er dies ausgesprochen, da schlug wieder eine Sonde an und förderte mit einer britischen Zehn-Pfund-Granate ein gefährliches Relikt zu Tage. Der intakte Sprengkörper hatte eine Länge von etwa 30 Zentimetern und einen Durchmesser von 10,5 Zentimetern, aber von menschlichen Überresten bisher noch keine Spur.

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