Gangelt-Kreuzrath - Die Station für Geburten ist schon fertig

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Die Station für Geburten ist schon fertig

Von: hama
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Johannes Heinrichs, Geschäftsführer der Heinrichsgruppe, hat den Vorsitz im Vorstand des neu gegründeten Vereins „Partnerschaft für Afrika e.V.” übernommen. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Kreuzrath. Johannes Heinrichs, Geschäftsführer der Heinrichsgruppe, hat den Vorsitz im Vorstand des neu gegründeten Vereins „Partnerschaft für Afrika e.V.” übernommen.

Der Kontakt zu den Hilfsprojekten in Tansania kam durch Friederike Heidenhof zustanden, die sich seit Jahren für nachhaltige Projekte in Afrika engagiert. Jetzt hat sie gemeinsam mit ihrem Mann, Dr. Günter Heidenhof, und fünf weiteren Gründungsmitgliedern den Afrika-Verein gegründet. Ziel ist es, noch mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit für die Unterstützung der Hilfe zur Selbsthilfe zu wecken.

„Das hohe Interesse von Unternehmern, Ärzten oder Privatleuten an unserer unmittelbaren Unterstützung lokaler Experten vor Ort hat uns zusammengebracht”, erläutert Friederike Heidenhof, die die Geschäftsführung des neuen Vereins „Partnerschaft für Afrika e.V.” innehat. Den Vorsitz im Vorstand übernimmt Johannes Heinrichs, der sich - wie auch Henning Lehrmann aus Helmstedt und Karsten Lutte aus Osnabrück - selbst schon mehrfach in Tansania von der sinnvollen Arbeit dort überzeugt hat.

Dr. Ursula Leuchtenberg aus Köln und Dr. Iris Rommerskirchen aus Krefeld sind weitere Gründungsmitglieder, die ihrerseits seit Jahren die Projekte unterstützen und weitere Spender gewinnen konnten. Simon Flümann, Arzt an einer Kinderklinik in Mönchengladbach, arbeitete zudem als angehender Arzt im Rahmen der Programme für einige Wochen in einem kirchlichen Krankenhaus in Tansania.

Schwerpunkte der Unterstützung sind vor allem ein Zentrum für behinderte Kinder, Waisenkinder, Bildungs- und Kleinkreditprogramme für Frauen sowie die Schulbildung für HIV-Waisen. Die Entbindungsstation ist schon fertiggestellt, erzählt Johannes Heinrichs, der sich wünscht, „Leute, die im Leben und Geschäft erfolgreich sind, müssen sich einfach sozial engagieren!”

Er ist dankbar für jeden, der das Hilfsprojekt unterstützt. Für ein neues Unternehmen, ein Waisenhaus für HIV-positive Kinder, läuft derzeit ein Projektantrag bei einer bayerischen Förderorganisation. Die Projekte werden vor Ort größtenteils von der katholischen Erzdiözese von Arusha im Norden Tansanias geleitet. Friederike Heidenhof ist mindestens einmal jährlich dort und bespricht die Verwendung der Mittel mit den afrikanischen Experten.

„Von jedem gespendeten Euro kommen garantiert 100 Cent bei den Projekten an. Wir selbst sowie zwei Spender tragen den Aufwand für die Reisen und die Verwaltung privat. So stellen wir sicher, dass jede Spende in vollem Umfang ankommt”, betonen Friederike Heidenhof und Johannes Heinrichs.

Die Agraringenieurin wurde in Krefeld geboren und hat sich nach einigen beruflich bedingten Umzügen entschieden, zusammen mit ihrem Mann, der für die Vereinten Nationen arbeitet, Krefeld als Wohnort und Sitz des Vereins zu wählen. „In der Region gibt es eine Menge engagierter Menschen, die ähnlich denken wie wir. Beispielsweise hat eine Benefizveranstaltung des Zonta-Clubs 10.000 Euro eingebracht”, sagt Friederike Heidenhof, die zudem Lesungen aus ihrem Buch „African Heroes” und Diavorträge hält oder eine professionelle Fotoausstellung zur Verfügung stellt, um weitere Spenden zu akquirieren.
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