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Die Macht der Bilder zählte bereits im Mittelalter

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Geilenkirchen. Die Ritterrüstung hatte er bei seinem Vortrag in der „guten Stube der Stadt”, im Haus Basten, nicht dabei. Aber sonst passte wirklich alles beim Vortrag von Norbert Ellermann, der sich mit dem Thema „Die Kreuzzüge und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart” befasste.

Auf Einladung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, Sektion Aachen/Heinsberg, sprach der Historiker vor rund 50 Interessierten über alles rund um die Kreuzzüge. Und dabei räumte er gleich von Beginn an schonungslos mit vielen, auch durch Hollywood-Filme entstandenen Mythen auf.

So hätten damals nicht, wie in den Filmen oft dargestellt, gleich tausende Ritter miteinander auf dem Schlachtfeld die Entscheidung gesucht. „Es gab maximal 300 Ritter, dann war Schluss”, verdeutlichte Ellermann.

Doch auch damals, so räumte er ein, wurde der „Macht der Bilder” schon großer Stellenwert eingeräumt. Die Bilder von damals waren Gemälde, die oft viele Geschichten auf einmal erzählten und weit weg von dem waren, was die harte Wirklichkeit vorgab. So hätten sich im Laufe der Ende des elften Jahrhunderts gestarteten Kreuzzüge rund 1,1 Millionen Menschen auf den Weg ins „Heilige Land” gemacht.

Aber schon auf dem Weg dorthin, vor allem zu Lande, seien insgesamt rund 500.000 von ihnen umgekommen.
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