Die Lesefreude bei den Jüngsten wecken

Von: g.s
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Die Gruppe von Schulleiterin Anneliese Jäger hatte ein tolles „Vorlese-Theater” in der Projektwoche „Lesen” vorbereitet. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Immendorf. Lesen will gelernt sein, und dies bereits in jungen Jahren. Nach diesem Prinzip verfährt auch die Katholische Grundschule Immendorf, die dem Projekt „Lesen” eine Woche lang Priorität einräumte.

„Wir wollen die Kinder für das Lesen begeistern”, sagte Schulleiterin Anneliese Jäger. Die gezielte Förderung der Lesefreude sei an der KGS Immendorf schon seit jeher ein Anliegen gewesen und hier halte man immer wieder nach Möglichkeiten Ausschau, die Schüler zum Lesen zu verlocken. Dafür hatten die nach Schuljahren in Gruppen eingeteilten Schülerinnen und Schüler eine Woche lang fleißig geübt. Bei der Präsentation der Projektarbeiten war die Grundschule mit noch mehr Leben erfüllt als zu normalen Unterrichtszeiten.

Dies lag daran, dass Eltern, Verwandte und Freunde die Gelegenheit nutzten, sich die Ergebnisse ihrer Sprösslinge anzusehen. Es hatte den Eindruck, als würde in der Schule ein „Tag der Offenen Tür” angeboten, zumal auch eine Cafeteria mit Kaffee und Kuchen sowie ein Grillstand mit Würstchen angeboten wurden. In den Klassenräumen schauten die Erwachsenen den Kindern bei dem zu, was sie einstudiert hatten. Die Gruppe von Schulleiterin Anneliese Jäger wartete mit einem Vorlese-Theater auf, und das schien ihnen mächtig Spaß zu machen.

In verschiedene Tiere „verwandelt”, machten sich das schlaue „Schweinchen” oder die freundliche „Kuh” Gedanken über ein „blaues Dings”, das da herumstand. Keines der „Tiere” konnte erraten, worum es sich handelte, bis die Menschen kamen und das „Dings” als Stuhl identifizierten.

Betontes Vorlesen, Agieren und Musizieren in einer Gruppe standen bei diesem schön dargebotenen Theaterstück im Vordergrund. Die Kinder lasen abwechselnd die Geschichte vor und setzten sie gekonnt in Szene. Aufgelockert wurde die „Schauspielerei” durch fünf Lieder, bei denen auch die Zuschauer mitsingen konnten. Auch alle anderen Gruppen hatten einiges um das Thema „Lesen” zu bieten.

Extra für den großen Andrang hatte auch das Historische Klassenzimmer geöffnet, und hier fühlten sich die Besucher in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurück versetzt.
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