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Die Freundschaft wird vertieft

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Bürgermeister Wolfgang Jungni
Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (M.) in der Moschee bei der Beantwortung von Fragen zu tagesaktuellen Themen. Er war dorthin nach Holthausen eingeladen worden, um sich anlässlich des Freitagsgebets mit dem türkisch-islamischen Kulturverein auszutauschen.

Übach-Palenberg. Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (CDU) hält ständigen Kontakt zum Vorstand des türkisch-islamischen Kulturvereins in Übach-Palenberg. Daher war er jüngst gerne der vom Vereinsvorstand ausgesprochenen Einladung gefolgt, wieder einmal die Moschee in Holthausen zu besuchen.

Die Übach-Palenberger Moschee wird durch die Initiative der etwa 130 Mitglieder des türkisch-islamischen Kulturvereins finanziell getragen und ist ein offener Kommunikationstreffpunkt. Neben dem Gebet finden hier sowohl Aktivitäten für und durch Jugendliche als auch für und durch Frauen statt.

Bei jedem Freitagsgebet befasst sich der Prediger mit Themen aus dem Koran, die auch heute von aktueller Bedeutung sein können und mit der Persönlichkeit des Propheten Muhammed. So beleuchtete der Prediger auch bei dem Freitagsgebet, bei dem Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (CDU) jetzt als Gast dabei sein durfte, eine besondere Eigenschaft des Propheten, seine Vertrauenswürdigkeit. Der Prediger führte weiter aus, dass es diese Gesellschaft selbst war, aus der er kam und in der er gewirkt hat, die dem Propheten den Beinamen „Muhammed-e-Emin”(Muhammed, der Vertrauenswürdige) gab.

In Beispielen untermauerte er diese besondere Vertrauenswürdigkeit des Propheten anhand von Beispielen aus Koran und Sunna (der Begriff für die Summe der zu befolgenden, wegweisenden und nachahmenswerten Taten des Propheten sowohl im religiösen als auch profanen Leben).

Frieden und Eintracht

Den Schluss seiner Ansprache formulierte der Prediger wie folgt: „Verehrte Muslime, diese ,Treue zum Versprechen, einen der wichtigsten Grundpfeiler der islamischen Morallehre, sehen wir in ihren besten Beispielen persönlich vom Propheten umgesetzt, in seinen Worten formuliert und seinen Handlungen vor gelebt. Diesem vorbildlichen Charakter des Propheten der Barmherzigkeit zu folgen wird sicher der wichtigste Schritt sein in Richtung einer Welt, in der Frieden und Eintracht herrschen und uns auf Erden wie auch später im Jenseits Glückseligkeit bescheren.”

Im Anschluss an das Freitagsgebet äußerten viele der in der Moschee anwesenden Gläubigen den Wunsch, Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch möge zu aktuellen politischen Themen Auskunft geben. Gerne kam der Bürgermeister dieser Bitte nach und beantwortete ausführlich alle gestellten Fragen, die sich unter anderem mit der desolaten finanziellen Lage der Stadt befassten und auch mit den Gründen, die dazu geführt hatten. Ebenfalls informierte er über die möglichen Wege, die die Stadt begehen muss, um aus der Krise herauszukommen.

Beim abschließenden gemeinsamen Essen mit Angehörigen des Vorstandes des türkisch-islamischen Kulturvereins hatte der Bürgermeister Gelegenheit, die bestehenden freundschaftlichen Kontakte zu vertiefen. Hierbei bedankte sich der Übach-Palenberger Verwaltungschef bei den Verantwortlichen ausdrücklich für deren soziales Engagement zum Wohl der türkisch-islamischen Bürgerinnen und Bürger Übach-Palenbergs und insbesondere für das gelebte freundschaftliche Miteinander im Zentrum Europas.
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