Der Trainer bleibt nun hinter der Spielfeld-Linie

Von: Herbert Keusch
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Frisch bei der SG Gangelt-Hastenrath eingetroffen: Trainer Peter Kerber (M.), der nach vier Jahren Pause einen Anlauf als Ubungsleiter bei der SG unternimmt, mit Nico Henrichs (l.) und Philipp John. Foto: Keusch

Gangelt-Hastenrath. Nach vier Jahren Pause ist er wieder da: Peter Kerber, vor einigen Jahren erfolgreicher Spielertrainer der SG Gangelt-Hastenrath, ist nach „Familienpause” wieder zurück bei seiner alten Liebe, dem B-Ligisten Sportgemeinschaft (SG) Gangelt-Hastenrath.

Er geht forsch an die Aufgabe heran, holte mit seinem Verein zuletzt den Gangelter Gemeindepokal mit einem überzeugenden Endspielsieg über die SVG Langbroich-Schierwaldenrath und will es jetzt auch in der am Wochenende beginnenden Meisterschaft wissen.

„Wir wollen im oberen Drittel mitspielen. Mein Ziel ist es, mindestens Platz fünf in dieser ganz starken Kreisliga zu erreichen”, setzt Peter Kerber seine Akteure auch unter Druck.

Er ist damals, vor vier Jahren, zwar als Spielertrainer mit dem Gangelt-Hastenrather Club aufgestiegen, jetzt sieht er seine Mannschaft aber nur noch von der Linie. Er möchte selbst nicht mehr mitspielen.

Die Voraussetzungen bei der SG Gangelt-Hastenrath könnten besser kaum sein. Der Verein spielt derzeit auf der Anlage am Gangelter Freibad, wo ein schmuckes neues Vereinsheim mit Umkleidekabinen allerbeste Voraussetzungen für einen Verein in der Heinsberger Kreisliga B bedeutet.

Punktuell ist die Gangelt-Hastenrather Mannschaft verstärkt worden. Mit Nico Henrichs ist ein Mittelstürmer alter Prägung wieder im Grün-Weißen Trikot aktiv. „Er war zuletzt für die Mannschaft von Havert-Stein aktiv, hat aber bis zu den A-Junioren hier in Gangelt gespielt und ist jetzt wieder zu seinem Heimatverein zurückgekehrt”, erläutert Franz-Josef Stevens, Abteilungsleiter Fußball bei der SG Gangelt-Hastenrath. Philipp John hat sich von DJK Blau-Weiß Gillrath kommend den Gangelt-Hastenrathern angeschlossen. „Er ist einer der wenigen Akteure in unserem Aufgebot mit einem starken linken Fuß, der uns im linken Mittelfeld eigentlich weiterbringen sollte”, sagt Peter Kerber.

Ein sehr zufriedenes Fazit nach den ersten Wochen mit Peter Kerber als neuem verantwortlichen Trainer zieht der Fußball-Abteilungsleiter Franz-Josef Stevens. „Ich bin zufrieden, wenn wir in der oberen Hälfte dieser durch drei A-Liga-Absteiger sehr starken Heinsberger B-Liga-Gruppe mitmischen könnten”, will Franz-Josef Stevens etwas Druck von der Mannschaft nehmen.

Wobei er den Coach jedoch hoch lobt: „Ich halte sehr viel von Peter Kerber, er ist mit Sicherheit ein sehr guter Trainer, und ich weiß, dass er auf lange Sicht auch erfolgreich arbeiten wird.” Schon jetzt sei die Trainingsbeteiligung deutlich höher als vorher, Peter Kerber lege ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein an den Tag, was sich auf die Mannschaft auswirke. „Dabei haben die Akteure in der ersten Zeit der Vorbereitung mit drei, manchmal sogar vier Trainingseinheiten und mindestens einem Spiel die Grundlagen für die nächste Saison gelegt”, geht der Abteilungsleiter davon aus, dass die Gangelt-Hastenrather Mannschaft mit vielen Gegnern in dieser Liga nicht nur mithalten kann.

Dennoch stehen auch für ihn die Favoriten auf die Meisterschaft fest. „Der VfR Übach-Palenberg hat sich erheblich verstärkt, das ist mein Titelanwärter Nummer eins”, erklärt Franz-Josef Stevens. Aber auch der FSV 09 Geilenkirchen-Hünshoven, nach mehreren Abstiegen hintereinander inzwischen mit einer für B-Liga-Verhältnisse konkurrenzfähigen Mannschaft ausgestattet, könne durchaus in der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden.

Chance für Unbekannten

„Und wer weiß, vielleicht gibt es auch in diesem Jahr wieder eine Mannschaft, die niemand auf der Rechnung hat, aber dennoch ganz vorne dabei sein kann”, sieht Franz-Josef Stevens durchaus die Möglichkeit, dass ein Unbekannter durchaus die Chance habe, neben den beiden Titelanwärtern ein entscheidendes Wörtchen mitzureden.

Das gelte nicht für seine SG Gangelt-Hastenrath. „Wobei wir mittelfristig durchaus das Ziel haben”, so der Abteilungschef, „noch einmal in die Heinsberger Kreisliga A zurückzukehren.”
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