Der Strom fließt vom Dach des Schulzentrums

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Im Beisein von Baufirmen und Schulvertretern wurde die erste Photovoltaikanlage der Stadt am Schulzentrum Ubach-Palenberg von Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (3.v.l.) und dem Beigeordneten für Planen und Bauen, Volker Schlüter (M.), nun offiziell ans Netz gebracht. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Ein Kilo oder auch drei Kilowatt: ganz wie es der Betrachter will, wurde während der Vorstellung der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulzentrums produziert und gleichzeitig eingespart.

Denn bei der Vorstellung der nun „ans Netz” gegangenen Anlage wurden innerhalb kurzer Zeit drei Kilowattstunden Strom produziert und so ein Kilogramm des Treibhausgases Kohlendioxid eingespart.

Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch freute sich mit dem Beigeordneten für Planen und Bauen, Volker Schlüter, über die gelungene Inbetriebnahme der Solarkraftanlage. „Sie erkennen hiermit, dass sich in Übach-Palenberg in diesem Gebiet einiges tut”, sagte der Verwaltungschef, „und wir werden noch einiges auf die Beine stellen, auch in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit”, sicherte er zu.

Auch wenn der Beschluss zum Bau der Anlage schon im November 2008, also aus der Zeit vor seinem Amtsantritt stammt. Die Vergabe war am 2. Oktober, Baubeginn war am 23. November und die Fertigstellung in der Weihnachtswoche.

Inklusive Ingenieurshonorar kamen rund 150.000 Euro Kosten zusammen. Allerdings, dies wurde schon bei der Diskussion um die Anlage deutlich, wird die Stadt nach derzeitiger Gesetzeslage über 20 Jahre eine jährliche Rückvergütung von rund 11.000 Euro ins Stadtsäckel füllen können.

Dann sind, rein rechnerisch, die Kosten nach rund dreizehneinhalb Jahren wieder reingeholt, und die Anlage verdient danach noch Geld für die Stadt.
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