Gangelt - Der Stellplatz fürs Wohnmobil wird ein wenig teurer

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Der Stellplatz fürs Wohnmobil wird ein wenig teurer

Von: hama
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Die Scheitweilers (links) begrüßen die Gäste auf dem Wohnmobilplatz in Gangelt persönlich.

Gangelt. Die schlechte Nachricht zuerst: Die Gebühren auf dem Wohnmobilplatz in Gangelt werden im April angehoben: von vier auf fünf Euro in der Woche, von acht auf neun Euro am Wochenende. „Was soll das”, fragt Hans, ein Wohnmobilist vom Niederrhein, der schon zigmal in Gangelt war.

Das ist immer noch deutlich billiger als der Durchschnitt und das was man fürs Geld geboten bekommt, liegt weit darüber”, macht er Werbung für den zentralen Platz im Gangelter Naherholungsgebiet. Hansi Scheitweiler freut sich darüber. Er, Leiter des Infocenters und zuständig für den 40 Wagen fassenden Platz, ist es aber gewohnt, Positives über die Anlage zu hören.

Regelmäßige Gäste

„Die wissen, was sie an uns haben”, scherzt er in der Runde der rund 30 Wohnmobilisten, die am letzten Wochenende nahe des Kahnweihers Station machten. Zum Beispiel die Familien Reinartz aus Viersen und die Blums aus Wermelskirchen. Kurz nach der Eröffnung im April des letzten Jahres wurden sie auf den Platz aufmerksam und sind seit dem regelmäßige Gäste.

„Alle zwei Wochen, wenn es die Arbeit zulässt”, sind die Reinartz mit ihren beiden Kindern und zwei Enkeln in Gangelt. Im Sommer ist das Angebot natürlich groß. Vom Freibad mit Kahnweiher und Minigolf über den Wildpark und die Selfkantbahn gibt es viele Möglichkeiten sich zu unterhalten. Nicht zu vergessen der nahe Naturpark. Aber auch jetzt könne man die Kinder mit Rädern, Inlinern oder einfach zu Fuß rund um die Anlage laufen lassen. „Einfach ein Paradies”, meinen die Städter.

Beide Familien haben es noch nicht geschafft, mal Roermond oder Maastricht zu besuchen. Wesentlich weltgewandter sind da die Eheleute Elke und Rolf Flemm, die sich gerade draußen auf dem Kocher ihr Mittagessen zubereiten. Im letzten Jahr waren sie mit ihrem Mobil 9500 Kilometer in Russland von Moskau bis Odessa und an die Krim unterwegs. „Richtig herrlich hier”, ist ihr Fazit vom Rodebachtal.

Auf die Frage, wo es sie denn so außerhalb des Platzes hintreibt, greift Hansi Scheitweiler ein. „Die Leute wollen oft gar nicht weit weg. Die suchen Geselligkeit rund um ihre Mobilheime, im Infocenter oder einfach nur ihre Ruhe.” Alle die befragten Gäste des letzten Wochenendes lobten die Qualität im Infocenter, das sanitäre Angebot, das in der Form selten sei und die individuelle Betreuung durch das Infocenter-Team. Dafür sprechen auch die Übernachtungszahlen.

Vom 12. April, dem Tag der Eröffnung, bis zum Jahresende gab es 4300 Buchungen mit rund 13.000 Personen. Immer wieder, vor allem an den Wochenenden, mussten Gäste abgewiesen werden, weil der Platz, auch teilweise der Pkw-Parkplatz vor der Anlage, überfüllt war.

„Da muss man sich halt rechtzeitig anmelden”, sprechen die Blums und die Reinartz aus Erfahrung.

Auch am kommenden Wochenende wäre das ratsam. Ein niederländischer Club hat schon 24 Plätze reserviert und zehn Wohnmobile stehen eh schon auf dem Platz. Für die Mehrkosten von einem Euro bekommen die Gäste aber auch in dieser Saison mehr geboten. Hansi Scheitweiler und sein Team tüfteln aber daran noch.
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