Übach-Palenberg - Das „Babybegrüßungspaket” kommt durchweg gut an

Das „Babybegrüßungspaket” kommt durchweg gut an

Von: mabie
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Adele Müller von der Stadtverwaltung Übach-Palenberg und Alwin Dohmen vom Jugendamt des Kreises Heinsberg stellten eine Bilanz zum „Babybegrüßungspaket ” vor.

Übach-Palenberg. Das „BBP”, das 2007 beschlossene und 2008 eingeführte „Babybegrüßungspaket” der Stadt Übach-Palenberg, kommt durchweg gut an. Entstanden auf Antrag der SPD und nach Vorbild der Stadt Dormagen hält es viele Informationen und auch ein paar Präsente bereit.

Wie Adele Müller von der Stadtverwaltung und Arbeitsgruppenleiter Alwin Dohmen vom Jugendamt des Kreises Heinsberg mitteilten, ist es ein durchweg positiv aufgenommenes Angebot. Müller und Dohmen stellten den Mitgliedern des Jugend- und Sozialausschusses das „BBP” vor. Innen finden sich Faltblätter, die Informationen rund um Neugeborene, Fragen in Sachen Gesundheit und Vorsorge, aber auch Ansprechpartner nennen. Darüber hinaus gibt es zum in einer Collegemappe verpackten Infomaterial auch einen Gutschein fürs Babyschwimmen im „Ü-Bad” samt passendem Duschtuch.

Ein Rauchmelder, der idealerweise im Babyzimmer angebracht werden soll, rundet das „BBP” ab. Aber zum Paket gehört noch mehr. Die persönliche Urkunde, ausgestellt von Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll, beispielsweise. „Ihrem Sprössling wünsche ich einen unbeschwerten Start ins Leben und ein fröhliches Heranwachsen”, steht dort, versehen mit Name und Datum, zu lesen.

Kontakt gesucht

Mit zum Programm gehört natürlich auch ein persönlicher Übergabetermin bei den frisch gebackenen Eltern. Dazu kommen Adele Müller und Alwin Dohmen ins Haus. „Dabei haben wir festgestellt, dass es nur ganz wenige Situationen gibt, wo wir nicht so gut aufgenommen wurden”, ergänzte Dohmen. Er sieht den Besuch als gute Gelegenheit an, sich vorzustellen, da ein Besuch als Vertreter des Jugendamtes sonst als „ein bisschen despektierlich” angesehen werde, wie er anschloss. Gerade auch bei Eltern, die alleinerziehend sind, böten sich so viele Kontaktmöglichkeiten.

„Zudem stellen wir immer wieder fest, wich wichtig es ist, persönliche Kontakte zu haben”, fand er. nichts Negatives wusste auch Adele Müller zu berichten. „Wir sind von allen sehr gut angenommen worden”, sagte sie mit Blick auf die bisherigen 166 Besuche. Elf Neubürger fehlen noch, schließlich verstreichen mindestens sechs Wochen zwischen Geburt und Besuch. Auch können die Eltern einen anderen Termin als den vorgeschlagenen absprechen.

Die CDU nannte das „BBP” ein „Sahnehäubchen”, das die Vernetzungsmöglichkeiten in Erziehungsfragen verbessere. „Es ist eine angenehme Art, Kontakt mit jungen Eltern aufzunehmen”, so auch Bärbel Bartel von der SPD.

Mit den im städtischen Haushalt eingestellten 6000 Euro wurde zudem gut kalkuliert, so entfielen 3000 Euro auf die Badetücher, 1500 Euro auf Rauchmelder, 1400 Euro auf Unterlagen und der Rest auf Schwimmgutscheine und Materialkosten.
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