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CMG beim 13. Jugendkongress in Berlin: Pure Begeisterung

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
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Mit offenen Augen durchs Leben gehen, dazu animierte der Besuch der Schüler und Lehrer des Übach-Palenberger Carolus-Magnus-Gymnasiums beim Bündnis für Demokratie und Toleranz, dessen Leiter Dr. Gregor Rosenthal (6.v.l.) die Übacher Abordnung in Empfang nahm. Foto: CMG

Übach-Palenberg. Noch voller Eindrücke und mit der Vorstellung, bei geschlossenen Augen immer noch Berlin zu sehen, blicken nun zwölf Schüler des Carolus-Magnus-Gymnasiums (CMG) und ihre SV-Lehrer Christoph Schlagenhof und Holger Heß auf ein großes Erlebnis in der Hauptstadt zurück.

Sie durften auf Einladung des „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ unter der Leitgedanken „Demokratie mitgestalten!“ den 13. Jugendkongress in der Hauptstadt besuchen.

Seit diesem Jahr darf sich die Schule mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ schmücken, ist auch in Sachen Umwelt und Streitschlichtung sehr aktiv. Bereits im vorigen Jahr waren die CMG-Vertreter in Berlin zu Gast, doch die Eindrücke des bunten Programms und der zahlreichen persönlichen Kontakte im Umfeld des Kongresses sind den Teilnehmern deutlich anzumerken.

„In der Kuppel des Reichstages hochzulaufen, das hat schon was“, meinte Lukas Schreiber. „Das Coole war zu wissen, dass es dort Leute gibt, die genauso ihre Pro­bleme haben“, ergänzte Julia Muschke. Henning Schmitz zeigte sich beeindruckt vom Besuch des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen: „Wir konnten dort mit einem ehemaligen Gefängnis-Insassen sprechen. Das war sehr bewegend.“ Und Rebecca Bergs freute sich, dass der gleichzeitig stattfindende Markt der Möglichkeiten mit der Chance verband, sich täglich einem anderen sozialen Projekt anzuschließen. „Die Jugendlichen stehen da im Mittelpunkt“, betonte sie. Auf der einen Seite genossen Schüler wie Lehrer natürlich das Privileg, sich unter Gleichgesinnten intensiv mit dem Thema Demokratie und Toleranz zu beschäftigen. Aber man kam auch in den Genuss, Berlin zu erleben. „Es ist schon was anderes, wenn man in Kreuzberg um zwei Uhr nachts noch in einen offenen Blumenladen gehen kann“, erzählt Holger Heß, „das kennt man hier nicht.“ Dank der guten Organisation und der beeindruckenden Verpflegung – das tägliche Mittagessen wurde beispielsweise von der Starköchin Sarah Wiener kreiert – war es ein echtes Erlebnis für die Berlin-Fahrer. Kulturelle Eindrücke wie die musikalische Begleitung des Festaktes zum Tag des Grundgesetzes mit Rapper Chima rundeten das Hauptstadt-Erlebnis ab.

Persönliche Begegnungen

Insgesamt beeindruckte das gesamte Konzept der Veranstaltung, die über 420 sozial engagierte Jugendliche und deren Betreuer aus dem gesamten Bundesgebiet bündelte. „Die persönlichen Begegnungen waren nicht nur für die Schüler toll, sondern auch für uns Lehrer. Wir hatten einmal die Möglichkeit, uns auszutauschen“, sagte Holger Heß.

So gehörte das persönliche Kennenlernen beispielsweise mit dem Leiter des Bündnisses für Demokratie und Toleranz, Dr. Gregor Rosenthal, und das Meet-and-Greet sogar mit Staatssekretären zum Gedankenaustausch dazu.

Christoph Schlagenhof stimmt zu: „Man ist Teil eines großen Netzwerkes, in dem die Schüler viel Arbeit investieren und so auch ein Dankeschön für die geleistete Arbeit erfahren.“

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