Übach-Palenberg - Caritasverband feiert Dankeschön-Nachmittag

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Caritasverband feiert Dankeschön-Nachmittag

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Nicole Abels-Schell, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes (r. hinten), Pfarrer Winfried Müller, 1. Vorsitzender Caritasverband (2. v. r., hinten) dankten den langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeitern von St. Mariä Himmelfahrt Scherpenseel: (von r. nach l.) Gisela Steffens, Hilde Karcher, Anneliese Kordysiak, Betty Sturm, Marianne Beckers und Trudi Esser. Thea Wintgens und Christiane Bechholts waren nicht anwesend.

Übach-Palenberg. Nicole Abels-Schell, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, begrüßte im Pfarrsaal Scherpenseel die 25 anwesenden Ehrenamtlichen aus den Caritasgruppen St. Fidelis Borscheln, St. Theresia Palenberg, St. Dionysius Frelenberg, St. Maria Heimsuchung Marienberg und St. Mariä Himmelfahrt Scherpenseel.

Zusammengezählt gibt es rund 80 ehrenamtlich Tätige in der Pfarrei St. Petrus Übach-Palenberg. Im Rahmen des traditionellen Dankeschön-Nachmittags des Caritasverbandes für die ehrenamtlichen Caritas-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen aus der Pfarrei, hatten sich die Anwesenden zusammen gefunden.

Zunächst informierte die Gemeindesozialarbeiterin die Ehrenamtlichen. Seit 2013 hat der Caritasverband eine neue Satzung. Die frühere Mitgliederversammlung wurde durch die Vertreterversammlung ersetzt. Es haben sich vier Arbeitsgemeinschaften „Caritas“ gebildet. In diesen Gremien werden die Belange und die Situationen der Menschen vor Ort betrachtet, und es wird erarbeitet, welchen Themen die Caritas sich annehmen sollte. Diese Ergebnisse werden in die Vertreterversammlung getragen und von dort aus weiter in den Caritasrat und Vorstand. Damit wird eine Verbindung zwischen Ehrenamt und Hauptamt geschaffen.

Nicole Abels-Schell informierte über das Angebot „Ehrenamtliche Seniorenbegleiter“. Hierbei sind speziell dafür qualifizierte Ehrenamtliche in der Begleitung alleinlebender, nicht pflegebedürftiger alter Menschen tätig. Das Angebot soll der Vereinsamung alter alleinlebender Menschen vorbeugen und Unterstützung im Alltag und in der Freizeitgestaltung ermöglichen. Noch anstehende Veranstaltungen in diesem Jahr sind der Krankenhausbesuchsdiensttag und der Kleiderkammerausflug.

Die Gemeindesozialarbeit hat einen neuen Auftritt in Form von „Caritas live“. In diesem vierseitigen Papier, welches alle zwei Monate erscheint, sind alle aktuellen Themen und Termine zu finden.

Abels-Schell informiert über die Caritasjahreskampagne 2014: Weit weg ist näher als du denkst. Die Globalisierung hat viele Facetten. Die Caritas konzentriert sich in 2014 auf die Bereiche Klimawandel, Konsumverhalten, Flucht und Vertreibung sowie Migration und Integration. Weiterhin stellte die Gemeindesozialarbeiterin das Buch „Experten für Leben“ vor. Darin festgehalten sind Geschichten von Menschen über Menschen mit Lebenserfahrung. Dieses Buch wurde von den Gemeindesozialarbeiterinnen in Zusammenarbeit mit der Altenseelsorge des Bistums erarbeitet und herausgebracht. Der Kaufpreis in Höhe von 8,50 Euro kommt alten Menschen in akuten Notsituationen zugute.

Pfarrer Winfried Müller, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes, begrüßte die Anwesenden und dankte ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement. Sie alle seien unterschiedlich engagiert – im Krankenhausbesuchsdienst, bei Geburtstagsbesuchen, Altenheimbesuchen und so weiter. Alle Einsätze machten aber deutlich, dass die Ehrenamtlichen damit ihren Gemeindemitgliedern bekunden: „Wir vergessen euch nicht“. Pfarrer Müller überreichte acht Ehrenamtlichen aus der Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt Scherpenseel, die alle mehr als 15 Jahre in der Caritasgruppe tätig sind, die goldene Ehrennadel und eine Urkunde des Deutschen Caritasverbandes.

Geehrt wurden: Christiane Bechholts, Marianne Beckers, Thea Wintgens, Gisela Steffens, Hilde Karcher, Trudi Esser, Betty Sturm und Anneliese Kordysiak.

Was die Ehrenamtlichen den Menschen vor Ort zugutekommen lassen, sei etwas Besonderes. Alle ehrenamtlichen Caritas-Mitarbeiter, ob sie nun im Krankenhaus-Besuchsdienst oder bei den Seniorennachmittagen tätig sind, seien denen ein Lichtblick, die oft alleine wären. Gleichzeitig sei diese Arbeit mit viel Freude verbunden und eine Bereicherung.

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