Buntes Treiben auf dem Pfingstmarkt

Von: Georg Schmitz
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Jede Menge los: Der Andrang au
Jede Menge los: Der Andrang auf dem Geilenkirchener Pfingstmarkt war riesengroß. Viele Besucher drängelten sich am Wochenende durch die bunte Budenstadt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Pünktlich zur Eröffnung des Pfingstmarkts 2011 machte Petrus die Schleusen auf und es ergoss sich ein starker Regenschauer über Geilenkirchen. Doch durch die kleine Verzögerung ließen sich die Besucher und vor allem die Vertreter von Rat sowie Verwaltung der Stadt nicht einschüchtern.

Als dann schließlich der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Düren, Hans Bert Cremer, die rund 150 Zuschauer vor der Gaudi-Schaukel willkommen hieß und auf die weit über 500-jährige Tradition des Geilenkirchener Volksfestes verwies, machte sich Bürgermeister Thomas Fiedler startklar für den von allen erwarteten Fassanstich.

Drei Böllerschüsse

Cremer beglückwünschte die Stadt zum fähigen Marktmeister „Detlef Käseboom” und brachte die Verbundenheit der Stadt Geilenkirchen mit den Schaustellern zum Ausdruck. Nach einem musikalischen Beitrag vom Trommler- und Pfeifercorps Prummern und ein paar Worten von Thomas Fiedler schritt der Bürgermeister zur Tat.

Fiedler brauchte gerade einmal drei bis vier Schläge und schon lief der kühle Gerstensaft aus dem bereitstehenden Fass. Kaum das Fass angestochen, kündigten drei lautstarke Böllerschüsse vom Beginn des fünftägigen Jahrmarktes. Während des Eröffnungsaktes drehten bereits 80 Menschen mit Handicap sowie 13 Jungen und Mädchen des Linderner Kindergartens ihre Runden über den reichlich beschickten Kirmesplatz. Seit 1998 laden die Schausteller kurz vor der Eröffnung des Pfingstmarktes Bewohner von Wohnstätten aus dem gesamten Kreis Heinsberg sowie Kindergartenkids aus einer jährlich wechselnden Einrichtung des Stadtgebietes zu kostenlosen Fahrten sowie Essen und Trinken ein. Deshalb hatte Marktmeister Detlef Kerseboom anfangs Gutscheinhefte an die Auserwählten verschenkt, die dann am Eröffnungstag entsprechend eingetauscht werden konnten.

Kribbeln im Bauch

Diejenigen, die gegen den Uhrzeigersinn ihren Bummel über den Jahrmarkt absolvierten sahen sich als erstes dem neuen Rundfahrgeschäft „Schlittenfahrt” gegenüber. Wie bereits im Vorfeld von der Stadt Geilenkirchen angekündigt, sorgten sieben große Schaustellerbetriebe für rasante Fahrten, Herzklopfen und Kribbeln im Bauch. Die Jugend und die Junggeblieben vergnügten sich auf eben jenen Geschäften, die dank ihres Tempos und der waghalsigen Drehungen die größte Herausforderung boten. Derweil hatten auch die Kinder auf den verschiedenen Karussells ihre helle Freude.

Große Begeisterung

Die Eltern schauten dabei dem bunten Treiben ihres Nachwuchses mit großer Begeisterung zu und nahmen sich zwischendurch Backfisch, Pommes, Reibekuchen und andere beliebte „Kirmesspeisen” vor.

Da hielten es die Jüngeren lieber mit Zuckerwatte oder anderen süßen Leckereien. Am Pfingstsonntag und -montag boten auch wieder verschiedene Händler und Handwerker ihre Waren auf dem Krammarkt im Wurmauenpark feil und teilten sich so dieses Refugium mit den über 100 Wasservögeln in diesem Bereich.

Die Avalon Dixie Band aus Aachen sorgte auf dem Forum am Wurmauensee für Musik. Am Dienstag bildet ein Höhenfeuerwerk gegen 22.45 Uhr den Abschluss.
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