Bunte Karten zum Fest aus eigener Fantasie

Von: Andrea Schever
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Zum 2. Advent mit Arbeit eingedeckt: Mit ihren selbstgebastelteten Grußkarten wollen Jessica Wunsch, Caro Krayl, Sabine Boldt und Sina ihren Freunden und Familien zu Weihnachten eine besondere Freude machen. Foto: Adrea Schever

Geilenkirchen-Teveren. Die Weihnachtsfeiertage rücken in erkennbare Nähe, und die Menschen treffen immer mehr Vorbereitungen für dieses hohe Fest. Neben dem Kaufen der Geschenke gehört für die meisten auch das Versenden von Weihnachtspost zur Adventszeit. Damit die Weihnachtspost noch rechtzeitig bei den Freunden und Verwandten ankommt, müssen sie bald abgeschickt werden.

Dass man hier jedoch nicht immer nur auf fertig gedruckte Karten aus dem Geschäft zurückgreifen muss, sondern mit ein paar wenigen Handgriffen für einen persönlicheren Gruß sorgen kann, zeigten in diesen Tagen ein paar junge Frauen aus Teveren und Geilenkirchen.

Caro Krayl, Sabine Boldt, Tochter Sophia und Jessica Wunsch saßen am großen Tisch zusammen und gestalteten Karte für Karte ein Stück Weihnachtsfreude.

Silberne Glöckchen

Dabei war der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Auf die Blanko-Karten in verschiedenen Farben wurde das aufgeklebt, was aus dem bunten Sammelsurium aus Bastelmaterialien am besten gefiel. Von einfarbigem Vorlegekarton über mit weihnachtlichen Motiven bedruckten Papierbögen, von goldenen Aufklebern bis hin zu verschiedenfarbigen flachen Holzfiguren, von Geschenkpapier-Ausschnitten bis hin zum kleinen silbernen Glöckchen.

Der Fundus an mitgebrachtem Material sorgte bisweilen für Überforderung: „Man sitzt so davor und denkt, dass das alles schöne Einzelteile sind“, kommentiert Jessica ihren Zustand, „aber die passen nicht alle zusammen auf eine Karte, weder vom Platz noch vom Stil her.“

Geteilte Freude

Was zu tun ist, wenn dann doch eine Karte fertig ist, aber eben noch andere Motive reizen, weiß die kleine Sophia: „Ich möchte noch eine Karte basteln.“ Solange genug Kartenrohlinge da sind und der Kleber nicht leer ist, steht dem ja nichts im Weg.

Das Verschicken von Weihnachtskarten gehört für die jungen Frauen wie wohl für die meisten Menschen einfach zum Dezember dazu. Ob die Grüße vom anderen Ende der Welt kommen oder gerade mal ein paar Häuser weiter ihren Empfänger finden, jeder freut sich darüber, dass an ihn gedacht wird.

So sieht es auch Caro Krayl: „Es ist einfach schön, wenn man merkt, dass jemand an einen denkt. Für mich muss es dann noch nicht einmal unbedingt eine Karte mit der Post sein. Wenn man angerufen wird oder eine SMS erhält, weiß man das ja auch, und dann freue ich mich ebenso.“

Bei anderen gibt es dann schon wieder konkrete Gründe für einen Bastelabend: „Zwischen einer Freundin und mir hat es sich so eingerichtet, dass wir uns jedes Jahr selbstgebasteltete Karten schicken“, berichtet Jessica über ihre Weihnachtspost. „Sie freut sich darüber, selbst wenn es nur ein schlicht gemalter Schneemann oder ein aufgeklebtes Foto ist. Und wenn ich dann einmal dabei bin zu basteln, kann ich ja direkt mehrere gestalten und noch anderen Freunden eine Freude machen.“

Jede Karte, die an diesem Abend entsteht, ist und bleibt ein Unikat. Das fällt mit fertig gekauften Karten oder einer Standard-SMS natürlich schwer.

Für wen die Karten gestaltet werden, steht auch recht schnell fest: „Sollen wir die hier der Oma Christel schicken?“, fragt Sabine Boldt ihre Kleine beim Anblick der vollendeten Karte. Sie stimmt lächelnd zu und greift noch ein letztes Mal an diesem Abend nach einem Karton, dem Klebestift und den Filz-Elchen – da freut sich bestimmt auch die „andere Oma“.

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