Gangelt - Bunte Eier im Wildgehege sichere Beute

Bunte Eier im Wildgehege sichere Beute

Von: hama
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Laura Wilde, eine von acht jahrszeitlich kostümierten „Hasen”, verteilte geduldig Ostereier an die Gäste im Gangelter Wildpark. Da kamen vor allem die kleinen Besucher in Scharen. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Die Murmeltiere schauten ganz genau hin, als der kleine Mann vor ihrem Gehege etwas aus buntem Papier schälte und sich genüsslich schmecken ließ. Für die putzigen Tierchen, die schon seit einiger Zeit aus dem Winterschlaf erwacht sind, gab es dann wenigstens ein paar Erdnüsse - das ist ihre Leibspeise.

Rund 15.000 Ostereier, gekochte und andere aus Schokolade, galt es während der Ostertage wieder für acht junge Damen in Wechselschicht und Hasenkostüm unter die Gäste zu bringen. Langjährige Besucher wissen, dass gerade der Karsamstag ein Tag ist, an dem sich die Zahl der Gäste noch in Grenzen hält. Das ist dann, je nach Wetter, am Sonntag und vor allem am Ostermontag oft anders.

Willem Hoffmanns aus Gillrath hat mit seinen drei Kindern seit einigen Jahren eine Saisonkarte und schaut zehn bis 15 mal pro Jahr vorbei. Man wundert sich aber, wo an den Ostertagen die Interessierten herkommen. Aus Köln beispielsweise Familie Bernhard mit ihren zwei Kinder. „Nach fünf Jahren sind wir nun zum zweiten Mal im Wildpark”, so Mutter Renate, die sich darüber wunderte, wie viele Zäune an diversen Gehegen zurück gebaut worden waren und man nun einen deutlich bessern Blick auf die Tiere hat.

Jasper Koebrugge aus Eindhoven wusste gar nichts von der Ostertradition im Tierpark. Während er viele Fotomotive fand, zeigte sich sein Nachwuchs von den schmackhaften Süßigkeiten begeistert.

Ganzjährig ist der Gangelter Wildpark reich an Fotomotiven. Aber gerade im Frühjahr, wenn sich mehr und mehr Jungtiere einstellen, kommt man mit dem Fotografieren gar nicht nach.

Bei den Mufflons beispielsweise gibt es reichlich Nachwuchs. Den kann man schön von der Terrasse am Haus Wildblick beobachten.

Zahlreiche Gäste fand auch wieder Falkner Erwin Jansen bei den Freiflügen der Greifvögel. Nur zwei, etwa sechs Jahre alt, interessierten sich dafür überhaupt nicht. Sie hatten zahlreiche Eier abgestaubt und verspeisten sie mit Appetit.
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