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Bundesstraße 56 neu: Es fehlen nur noch acht Kilometer

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Noch ist die B56n in Richtung Gangelt wenig befahren. Ab 2015, wenn der Anschluss an die A46 fertig gestellt sein soll, wird man in den Dörfer des Selfkants und der Gemeinde ruhigere Zeiten erleben. Foto: Hamacher

Gangelt. Wenn die letzten acht Kilometer der Bundesstraße 56n fertig sind, wird sich für die Bewohner der Ortschaften in den Gemeinde Gangelt und Selfkant endlich die seit langem geforderte Verkehrsentlastung einstellen.

Im Bauabschnitt III, „B56 Ost“, stehen die beiden Brücken westlich der K 13, Ziegeleistraße und in der Nähe des Bahnhofs Schierwaldenrath, kurz vor Fertigstellung. Ein erstes, rund zwei Kilometer langes Teilstück der Trasse der B 56n von der K13, ab dem Punkt, wo die Fahrbahn heute zwischen Vinteln und Langbroich endet, bis zum Bahnhof Schierwaldenrath steht kurz vor dem Baubeginn. Dieses Teilstück dient zur Andienung der nächsten Brückenbauwerke im Bereich Schierwaldenrath (K3, Selfkantbahn, Saeffeler Bach) und soll Ende dieses Jahres fertig gestellt werden. So erläutert es Markus Reul vom Landesbetrieb Straßenbau NRW.

„Der Bauvertrag für diese vorgenannten Brücken soll Ende dieses Jahres vergeben werden.“ Des Weiteren sind die Bauwerke Wirtschaftsweg Schierwaldenrath und die neue Anbindung EK3 bereits im Bau. Man hofft, zum Ende dieses Jahres damit fertig zu sein.

Der Bauvertrag für die Brücke zwischen Waldenrath und Pütt ist vergeben worden und der geplante Baubeginn ist für April 2013 terminiert. Die Ausschreibungen für die Brücke und den Kreisverkehr und Verbindung an der K4 „alt“ sowie eine Wirtschaftswegebrücke im Bereich Donselen sind veröffentlicht. Baubeginn voraussichtlich im August dieses Jahres.

Es stehen noch die Brücke an der B 221/A 46 und die Trasse der B 56n als weitere Baumaßnahmen an. Ende 2015 soll dann der Verkehr von den Niederlanden bis zur Autobahn bei „Janses Mattes“ durchgehend fließen können. In Fahrtrichtung Autobahn A 46 führt die B56n links an Kreuzrath vorbei, schneidet Schierwaldenrath am Ortsende Richtung Birgden. Weiter links an Birgden und Waldenrath vorbei gibt es zwischen den beiden Orten die Anbindung an die EK 3, die später Richtung Gillrath oder Geilenkirchen führen soll. Hinter Waldenrath, auf Höhe des Kreisverkehrs Straeten, wechselt die B56n Richtung Süden die Seite und führt direkt zur A46.

Das im Bau befindliche Teilstück „B56n ost“ von der K13 bis zur B221, Anbindung A46, hat eine Länge von 7,88 Kilometer und kostet mit zwei Knotenpunkten und zehn Bauwerken 39,30 Millionen Euro, wovon der Bund 37,70 Millionen Euro trägt.

Wenn die komplette B56n, deren Planungen seit Mitte der 1990er Jahre laufen, fertig gestellt ist, wird sie Straße 18,13 Kilometer lang sein, 84,2 Millionen Euro (Anteil Bund 81,5 Millionen Euro) gekostet haben und über 25 Bauwerke und fünf Anschlussstellen verfügen. Die prognostizierte Verkehrsbelastung für das Jahr 2020 beträgt auf der B56n zwischen der K13 und der EK3 rund 19 200 und im weiteren Abschnitt bis zur A46 rund 16.100 Fahrzeuge pro Tag.

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