Bürgerhaus ganz oben auf der Wunschliste

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Johann Plum (l.), Gabriele Bit
Johann Plum (l.), Gabriele Bittner (2.v.l.), Christiane Kirschbaum (3.v.l.), Jenny Schmitz (4.v.l.), Roswitha Eichhorn-Jordan (5.v.l.) und Nicole Abels-Schell (r.) aus dem Workshop „Bürgerhaus Geilenkirchen” begrüßten auch Geilenkirchens Bürgermeister Thomas Fiedler (2.v.r.) und Birgit Gerhards (M.) von der internen Koordinierungsstelle des Bundesprogramms „Toleranz fördern - Kompetenz stärken”. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Jetzt ist die hohe Zeit, in der alles, was in den Workshops der Reihe „Toleranz fördern - Kompetenz stärken” einmal angesprochen wurde, auch umgesetzt werden soll.

Dazu gehört auch die Idee eines „Bürgerhauses” für die Stadt Geilenkirchen. Rund 25 Interessierte trafen sich dazu unter der Ägide von Nicole Abels-Schell, Gabriele Bittner, Jenny Schmitz, Christiane Kirschbaum, Johann Plum und Roswitha Eichhorn-Jordan im Pfarrzentrum St. Josef in Bauchem, um die ersten Schritte in Richtung Bürgerhaus zu wagen.

In den vorausgegangenen Sitzungen des dazugehörigen Workshops sei es „eine sehr lebendige Runde voller Visionen” gewesen, wie Nicole Abels-Schell, die hauptamtlich bei der Caritas in Geilenkirchen arbeitet, berichtete. Nun sei es aber nicht nur an der Reihe, den Kreis der Mitstreiter zu erweitern, sondern Ideengeber und Engagierte zu finden, wie sie ergänzte. Jenny Schmitz betonte nicht nur, dass die kleine Gruppe unbedingt erweitert werden müsse, um das Ziel „Bürgerhaus” gemeinsam umzusetzen.

Sie hob auch hervor, dass es die Möglichkeit gebe, die Vision durch das Bundesprogramm „Toleranz fördern - Kompetenz stärken” für drei Jahre finanziell unterstützen zu lassen. Wichtig sei es den Impulsgebern aber auch, wenige Vorgaben zu machen. „Wir haben uns bewusst zurückgehalten, damit es ein echtes ?Bürgerhaus wird und nicht die Ideen von nur sechs Leuten repräsentiert”, sagte Roswitha Eichhorn-Jordan dazu. Ideen sind unter anderem, dort eine Bürgerstube, einen Raum für Künstler zu schaffen, beispielsweise ein Seniorencafé, einen Jugendtreff, Möglichkeiten für Filmvorführungen in kleinem Rahmen, Informationen, ein Schwarzes Brett oder auch Proberäume für Nachwuchsmusiker anzubieten.

„Viele Bürger wissen eigentlich gar nicht, was in Geilenkirchen schon alles da ist”, machte Gabriele Bittner dazu klar. Auch Sozialberatungen aller Art mit wechselnden Vertretern von Wohlfahrtsverbänden seien denkbar, wie Nicole Abels-Schell ergänzte. Birgit Gerhards von der internen Koordinierungsstelle des Bundesprogramms bei der Stadtverwaltung Geilenkirchen stellte zudem fest, dass es teils „starke Berührungsängste” gebe. „Hier ist ein ?Bindemittel notwendig, das diese erste Anlaufstelle leisten könnte”, so Gerhards. Bürgermeister Thomas Fiedler, an diesem Abend ebenfalls zu Gast in der Runde, fragte nach möglichen Standorten für ein wie auch immer geartetes Bürgerhaus.

„Dazu stellt sich die Frage, wie groß ist groß genug, und wie klein darf es denn sein?”, warf er ein. Einen möglichen Standort machte an diesem Abend niemand fest, viele Ideen machten zwar die Runde, doch im Prinzip war nur klar, dass es ein bestehendes Gebäude in Zentrumsnähe sein könnte. Zumindest am Anfang soll das so sein, „denn wir müssen von klein auf wachsen”, wie Roswitha Eichhorn-Jordan feststellte.

Einig waren sich die Anwesenden vor dem nächsten Treffen am Montag, 30. Januar, um 18 Uhr im Büro der Caritas in der Konrad-Adenauer-Straße 196 auch, dass es ein Treffpunkt für alle sein sollte. „Denn diejenigen, die dorthin kommen, die das Haus nutzen, die schaffen die Angebote”, meinte Nicole Abels-Schell abschließend. (mabie)
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