Breberener Senioren spielen mit Kindern der Nikolausschule

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Unterhaltsame Stunden: Schülerinnen der Nikolausschule Breberen sind regelmäßig zu Besuch im Senorenzentrum Breberen.

Gangelt-Breberen. „Du hast eine Sechs gewürfelt!” jubelt Dana S., Schülerin der Nikolausschule Breberen, und strahlt Frau M., eine Bewohnerin des Seniorenzentrums Breberen (SZB) voller Freude an. Es geht hoch her in der Spiele-Runde an diesem Donnerstagnachmittag.

Von Ruhe und Besinnlichkeit keine Spur. An den verschiedenen Tischgruppen sind Jung und Alt zusammengerückt und würfeln um die Wette oder messen sich beim Kartenspiel.

Mehrmals im Monat besuchen einige Kinder der benachbarten Grundschule das SZB der Heinrichs-Gruppe und verbringen mit den Bewohnern ein paar unbeschwerte Stunden. „Seit einiger Zeit haben wir den Kontakt zu den Kindern intensiviert”, freut sich Hans-Josef Thelen, 2. Vorsitzender von „Generation hilft”, dem Förderverein des Seniorenzentrums.

„Generation hilft” unterstützt so manchen Schüler der Nikolausschule regelmäßig und fördert die Möglichkeiten der Nachmittagsbetreuung, u. a. auch durch die Spende einer kompletten Tennisausrüstung. „Aus der Freude am Miteinander und weil sich die junge Generation engagieren möchte, sind die regelmäßigen Treffen am 1. und 3. Donnerstag im Monat gewachsen,” erklärt Thelen.

Scheu überwunden

„Von der anfänglichen Scheu und Vorsicht mancher Kinder ist mittlerweile nichts mehr zu spüren. Die Stimmung während der Zusammenkünfte ist locker, fröhlich, gelöst und oft auch sehr herzlich. In unserer heutigen, modernen Gesellschaft leben hoch betagte Menschen und Kinder häufig in für sich isolierten Welten. Dem wollen wir ganz bewusst entgegenwirken”, erklärt Rose Cleef-Lind, die die Zusammenkünfte der Generationen begleitet.

„Neben den regelmäßigen Treffen mit den Schülern der Nikolausschule pflegen wir seit etwa zwei Jahren intensiven Kontakt zu den Kindern und Erzieherinnen des Familienzentrums „Lindenbaum” aus Breberen.”

Mehr als zwölf Vorschulkinder besuchen das SZB in Begleitung von Irmgard Caron, der Leiterin des Familienzentrums, an jedem zweiten Freitag.

Gemeinsames Lernen und Erleben, der Austausch von Erfahrungen, Wissen, Werten und Kompetenzen, die phonologische Bewusstseinsförderung und die Freude am Zusammensein der Generationen stehe im Mittelpunkt.

Alltag gestaltet

„An der Zahl der regelmäßig teilnehmenden Senioren und am begeisterten Interesse füreinander erkennen wir”, so erläutert Irmgard Caron, „wie groß das natürliche Bedürfnis an einem Miteinander der Generationen ist. Diesem Bedürfnis nachzukommen, ist eines unserer Ziele. Gemeinsam statt einsam - so lautet der Grundgedanke, nach dem wir den Bewohnern des SZB Kontaktangebote, Beschäftigungsmöglichkeiten und Formen der Alltagsgestaltung anbieten.”
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